Franklyn (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gerald McMorrow |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (401 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Welten, die zunächst nichts miteinander zu tun haben: In Meanwhile City, einer Stadt voller Schluchten, schreibt das Gesetz jedem Menschen eine Religion vor. Jonathan Preest ist dort der letzte Ungläubige. Er jagt den Kultführer, der sich The Individual nennt, und will ihn für den Mord an einem Kind zur Rechenschaft ziehen.
Parallel dazu spielt eine Geschichte im gegenwärtigen London. Der junge Milo kommt nicht darüber hinweg, dass seine Hochzeit geplatzt ist, und übersieht dabei, dass ganz in seiner Nähe mehr als ein bloßer Ersatz wartet: Emilia, eine Künstlerin, die sich in ihrer Arbeit mit dem Suizid beschäftigt. Ihr Staunen ist groß, als ausgerechnet Jonathan an ihre Tür klopft – und die beiden Ebenen damit aufeinanderprallen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Gerald McMorrow, der Film stammt aus dem Jahr 2008. Vor der Kamera stehen Eva Green, Ryan Phillippe, Bernard Hill und Sam Riley. Wer welche Figur übernimmt, bleibt hier offen, doch vier Hauptnamen für mehrere verschränkte Handlungsstränge sprechen für eine Erzählung, die ihr Gewicht auf verschiedene Schultern verteilt.
Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, was zu Motiven wie Kindsmord, Selbsttötung und religiösem Zwang passt.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Thriller und Drama greifen hier ineinander. Die Fantasy liefert mit Meanwhile City einen Schauplatz, der deutlich von der Wirklichkeit abweicht, der Thriller die Jagd auf einen Mörder, das Drama die Trauer eines jungen Mannes um eine verlorene Zukunft.
Die Konstruktion setzt auf Parallelmontage: Eine fantastische Stadt und das reale London laufen nebeneinander her, bis eine Figur die Grenze überschreitet. Solche Anlagen leben von der Frage, wie die Ebenen zusammenhängen, und fordern ein aufmerksames Publikum, das Hinweise sammelt, bevor sich das Muster zeigt. Ein Staat, der Glauben verordnet, gibt dem Stoff zudem eine gesellschaftliche Schärfe.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,0 von 10, getragen von einigen hundert Stimmen. Das ist ein gemischtes Echo: Der Film findet Zuspruch, spaltet aber offenbar. Bei einer derart verschachtelten Erzählweise überrascht das kaum, denn solche Konstruktionen belohnen die einen und verlieren die anderen.
Seit dem Erscheinen sind 18 Jahre vergangen. Im Feld der Fantasy-Thriller besetzt der Titel eine eigenwillige Nische zwischen Großstadtdrama und entworfener Gegenwelt, in der die Grenze zwischen Einbildung und Wirklichkeit bewusst unscharf bleibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eva Green als Emilia
- Ryan Phillippe als Preest
- Bernard Hill als Esser
- Sam Riley als Milo
- Art Malik als Tarrant
- Richard Coyle als Dan
- Susannah York als Margaret
- Kika Markham als Naomi
- Mark Wingett als Frank Grant
- Gary Pillai als Doctor
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.