Frankensteins Rache (1958)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terence Fisher |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1958-06-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (157 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Einstieg ist unmissverständlich: eine Guillotine, ein Kopf, der fällt. Baron Frankenstein soll für die Verbrechen seiner Kreatur mit dem Tod bezahlt werden, verurteilt für Morde, die ihre Wurzel in seinem Streben nach künstlichem Leben haben. Doch der Baron hat vorgesorgt. Mit Helfern im Rücken und einem bestochenen Henker entgeht er dem eigenen Tod, während an seiner Stelle der Priester stirbt, der ihm kurz zuvor noch die letzte Beichte abgenommen hat. Wie es für Frankenstein danach weitergeht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Terence Fisher inszenierte "Frankensteins Rache" 1958 als abendfüllenden Horrorfilm mit Science-Fiction-Elementen. In den Hauptrollen stehen Peter Cushing, Francis Matthews, Eunice Gayson und Michael Gwynn. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Eröffnungsszene setzt den Ton: Statt das Grauen zu verstecken, rückt der Film die Hinrichtung selbst ins Bild und macht die Guillotine zum zentralen visuellen Motiv. Die Verbindung von Horror und Science-Fiction zeigt sich in der Ausgangslage – ein Wissenschaftler, dessen Experimente Leben schaffen und zugleich Tod verursachen, gerät in einen Konflikt zwischen Strafverfolgung und Selbsterhaltung. Dass der Baron seine Hinrichtung durch List und Bestechung umgeht, verschiebt die Erzählung von einer klassischen Bestrafungsgeschichte hin zu einer Fortsetzung seines Wirkens unter falschem Namen oder neuer Identität. Die Konstellation, dass ein Unschuldiger – der Priester – stellvertretend stirbt, unterstreicht die moralische Schieflage, die die Figur des Barons von Beginn an begleitet: Er lässt andere für seine Taten büßen. Das macht den Film weniger zu einer Geschichte über ein Monster als über den Menschen, der es erschafft und seine Verantwortung stets abwälzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld für Genrebeiträge seiner Zeit. Seit der Veröffentlichung 1958 sind mittlerweile weit über sechs Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühes Beispiel britischer Horrorproduktion mit Science-Fiction-Einschlag einordnet. Innerhalb dieser Tradition steht er für eine Erzählweise, die klassische Schauermotive mit einer fortlaufenden Figurenanlage verbindet, statt die Geschichte nach einer einzigen Konfrontation enden zu lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Cushing als Dr. Victor Stein
- Francis Matthews als Dr. Hans Kleve
- Eunice Gayson als Margaret Conrad
- Michael Gwynn als Karl
- John Welsh als Bergman
- Lionel Jeffries als Fritz
- Oscar Quitak als Dwarf
- Richard Wordsworth als Up Patient
- John Stuart als Inspector
- Michael Ripper als Kurt
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Verfügbarkeit
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