Frankensteins Höllenbrut (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jun Fukuda |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-03-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.780.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (237 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Cartoonist Gengo beginnt eine neue Stelle im Vergnügungspark „Welt-Kinder-Land“ und trifft dort auf Machiko, deren Bruder auf dem Gelände spurlos verschwunden ist. Bei ihren Nachforschungen zeigt sich, dass der Park längst nicht mehr in menschlicher Hand liegt: Außerirdische haben ihn übernommen, nachdem ihr eigener Planet an Umweltzerstörung zugrunde gegangen ist. Der jugendliche Präsident des Parks und seine Sekretärin entpuppen sich als Aliens in menschlichen Körpern, die die Menschheit auslöschen wollen. Zu diesem Zweck setzen sie die Monster Gigan und Gidorra auf Tokio an, gegen die sämtliche irdischen Waffen versagen. Als letzte Möglichkeit werden die menschenfreundlichen Monster Godzilla und Anguirus aktiviert.
Entstehungsgeschichte
„Frankensteins Höllenbrut“, im Original „Godzilla vs. Gigan“, entstand 1972 unter der Regie von Jun Fukuda. In der Besetzung des japanischen Science-Fiction-Films stehen Hiroshi Ishikawa, Tomoko Umeda, Yuriko Hishimi und Minoru Takashima. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Abenteuer und Science Fiction zeigt sich hier in einer klassischen Anlage: Ein Alltagsschauplatz, ein Vergnügungspark für Kinder, wird zum Ausgangspunkt einer Bedrohung von planetarem Ausmaß. Dass die Invasoren einen Freizeitpark als Tarnung wählen, verschärft den Kontrast zwischen kindlicher Umgebung und existenzieller Gefahr. Die Erzählung folgt dabei einem Muster, in dem menschliche Figuren als Beobachter fungieren, während die eigentliche Auseinandersetzung zwischen Monstern ausgetragen wird – die zerstörerischen Gigan und Gidorra stehen den auf Erdenseite kämpfenden Godzilla und Anguirus gegenüber. Der Umweltzerstörungs-Hintergrund der Angreifer verleiht dem reinen Monsterspektakel zudem eine thematische Rahmung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich vergleichbarer Monsterfilme seiner Zeit. Seit dem Erscheinungsjahr 1972 sind über fünfzig Jahre vergangen, was den Film klar in die frühen 1970er-Jahre des Genres einordnet, in denen kindgerechtere, actionbetonte Monsterduelle im Vordergrund standen. Innerhalb dieser Reihe von Science-Fiction-Abenteuern nimmt er mit seiner Park-Kulisse und der Doppelbesetzung an Monstern eine eigene, wiedererkennbare Position ein.
Bilder







Besetzung & Stab
- Hiroshi Ishikawa als Gengo Odaka
- Tomoko Umeda als Machiko Shima
- Yuriko Hishimi als Tomoko Tomoe
- Minoru Takashima als Shosaku Takasugi
- Zan Fujita als Chairman Fumio Sudo
- Toshiaki Nishizawa als Director Kubota
- Kunio Murai als Takeshi Shima
- Gen Shimizu als Commander of Defense Forces
- Kuniko Ashihara als Fumio's Mother
- Zeko Nakamura als Priest
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Verfügbarkeit
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