Fluchtpunkt Nizza (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jérôme Salle |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-04-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (253 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anthony Zimmer, ein Genie der kriminellen Finanzwelt, wird von Polizeibehörden rund um den Globus gesucht, doch niemand kennt sein Gesicht. Der Ermittler Akerman glaubt dennoch einen Vorteil zu haben: Er weiß, dass Zimmer alles riskieren würde, um die Frau namens Chiara wiederzusehen. Als sie sich mit dem gesuchten Mann treffen soll, erreicht sie stattdessen eine Nachricht von ihm. Um seine Verfolger abzuschütteln, bittet Zimmer sie, einen wildfremden Mann anzusprechen und ihn als den Gesuchten auszugeben. Chiaras Wahl fällt auf François, einen unauffälligen Mann, der sich von ihr angezogen fühlt und dadurch in eine Situation gerät, die er nicht überblickt. Zwischen Täuschung und Inszenierung entwickelt sich ein Spiel, bei dem die Beteiligten nach und nach erkennen, dass sie nur Figuren in einem größeren Plan sind, dessen eigentlicher Urheber noch nicht in Erscheinung getreten ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2005 unter der Regie von Jérôme Salle. In den zentralen Rollen sind Sophie Marceau, Yvan Attal, Sami Frey und Gilles Lellouche zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Krimi, Drama und Liebesfilm zeigt, dass es hier nicht allein um Verfolgungsjagd und Täuschung geht, sondern auch um die emotionale Verstrickung der Figuren. Die Konstruktion, in der eine Verwechslung gezielt inszeniert wird, verlagert den Spannungsbogen weg von reiner Action hin zu einem Vexierspiel aus Identität und Vertrauen. Dass ein unbeteiligter Mann unversehens zur Zielscheibe wird, macht deutlich, wie sehr die Geschichte auf Manipulation und Perspektivwechsel setzt statt auf offene Konfrontation. Die Liebesfilm-Komponente deutet an, dass zwischenmenschliche Anziehung als Motor der Handlung dient, nicht nur als Beiwerk.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was das Genre an Publikumszuspruch erreichen kann. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich daraus eine besondere Reichweite in der öffentlichen Wahrnehmung ableiten lässt. Innerhalb des Spannungsgenres reiht er sich als kleiner angelegter, figurenbetonter Vertreter ein, der auf Verwirrspiel statt auf große Inszenierung setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sophie Marceau als Chiara
- Yvan Attal als François Taillandier / Anthony Zimmer
- Sami Frey als Akerman
- Gilles Lellouche als Müller
- Daniel Olbrychski als Nassaiev
- Samir Guesmi als Driss
- Dimitri Rataud als Perez
- Nicky Marbot als Douanier 1
- Olivier Chenevat als Douanier 2
- Alban Casterman als Jeune Douanier
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Verfügbarkeit
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