Fluch der Karibik (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gore Verbinski |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Fantasy, Action |
| Laufzeit | 143 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-07-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 140.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 655.011.224 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (22.777 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Schmiedgehilfe Will Turner und die Gouverneurstochter Elizabeth Swann geraten in einen Fluch, der älter ist als beide: Die Mannschaft der Black Pearl hat aztekisches Gold gestohlen und ist seither untot — sie kann weder essen noch fühlen und zerfällt im Mondlicht zu Skeletten. Um den Fluch zu brechen, fehlt ein letztes Goldstück und das Blut eines Nachkommen.
Zwischen die Fronten gerät Captain Jack Sparrow, der seine Pearl zurückwill und dessen Absichten in jeder Szene neu verhandelt werden. Der Film erzählt eine klassische Abenteuerhandlung und stellt ihr eine Hauptfigur gegenüber, die sich weigert, sich wie eine zu verhalten.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage war keine Geschichte, sondern eine Fahrgeschäftsattraktion in Disneyland. Das Studio hatte mit Verfilmungen eigener Attraktionen zuvor Misserfolge erlebt, und Piratenfilme galten nach "Cutthroat Island" von 1995 als kommerziell tot.
Ted Elliott und Terry Rossio brachten das übernatürliche Element ein, das den Stoff vom historischen Abenteuerfilm abhob. Johnny Depp entwickelte Jack Sparrow eigenständig — mit einer Sprech- und Bewegungsweise, die er nach eigener Auskunft an Keith Richards und an Zeichentrickfiguren anlehnte. Disney reagierte alarmiert: Der damalige Studiochef Michael Eisner hielt die Darstellung für ruinös und drängte auf Änderungen, Gore Verbinski und Produzent Jerry Bruckheimer hielten dagegen.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde überwiegend in der Karibik, unter anderem auf St. Vincent, sowie in Kalifornien. Für die Schiffe setzte die Produktion eine Mischung aus fahrtüchtigen Nachbauten, Studiokulissen auf Bewegungsplattformen und digitalen Modellen ein.
Die Verwandlung der Mannschaft in Skelette im Mondlicht war die zentrale technische Aufgabe. Industrial Light & Magic ließ die Darsteller ihre Szenen vollständig spielen und ersetzte sie anschließend Bild für Bild durch digitale Skelettversionen, die dieselbe Darstellung übernehmen — die Wechsel laufen innerhalb einer Einstellung, ohne Schnitt. Der Aufwand galt damals als riskant, weil vergleichbare Effekte zuvor selten überzeugten.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 654 Millionen Dollar ein und brachte Johnny Depp eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller ein — für eine Abenteuerkomödie dieser Art äußerst selten.
Er belebte ein totgesagtes Genre und begründete eine Reihe, die über fünf Filme lief. Für Disney war er zudem der Beleg, dass sich die eigenen Themenparks als Erzählstoff auswerten lassen — ein Modell, das das Studio seither wiederholt verfolgte, mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Jack Sparrow wurde zur Figur, an der sich die Fortsetzungen zunehmend erschöpften: Was hier als Störung einer Heldengeschichte funktionierte, wurde später zur Hauptrolle und verlor damit seinen Zweck.
Bilder








Besetzung & Stab
- Johnny Depp als Jack Sparrow
- Geoffrey Rush als Barbossa
- Orlando Bloom als Will Turner
- Keira Knightley als Elizabeth Swann
- Jack Davenport als Norrington
- Jonathan Pryce als Governor Weatherby Swann
- Lee Arenberg als Pintel
- Mackenzie Crook als Ragetti
- Damian O'Hare als Lt. Gillette
- Giles New als Murtogg
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Verfügbarkeit
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