Five Easy Pieces - Ein Mann sucht sich selbst (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bob Rafelson |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-09-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.600.000 $ |
| Einspielergebnis | 18.099.091 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (618 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Robert Dupea könnte klassischer Pianist sein; die Begabung und eine wohlhabende Intellektuellenfamilie im Rücken hätte er dafür. Stattdessen lässt er sich von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle und von Frau zu Frau treiben. Derzeit schuftet er auf einem Ölfeld, trinkt sich durch die Feierabende, spielt Poker und weicht jeder Verpflichtung gegenüber seiner Freundin Rayette aus, die er verführerisch, aber nicht sonderlich hell findet. Der Ruf ans Totenbett des Vaters holt ihn zurück ins Elternhaus, und er nimmt Rayette mit. Dort lernt er eine kultivierte Frau kennen und lieben. Zwischen zwei Welten gefangen, muss er sich mit Fragen auseinandersetzen, die sein Leben verändern werden; wie er sie beantwortet, behält die Geschichte für sich.
Entstehungsgeschichte
Bob Rafelson führte bei dem 1970 herausgekommenen Spielfilm Regie. Jack Nicholson spielt die Hauptfigur, Karen Black steht ihm als Rayette gegenüber, Susan Anspach und Lois Smith vervollständigen das Ensemble. Erst ab sechzehn Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet er auf Genrestützen und stellt eine Figur in die Mitte, die sich vor allem selbst im Weg steht. Die Konstruktion setzt zwei Milieus gegeneinander, Ölfeld und Bildungsbürgertum, ohne eines davon zur Heimat zu erklären. Erzählt wird weniger ein Ziel als eine Bewegung: Dupeas Ausweichmanöver sind der eigentliche Handlungsmotor, und die Rückkehr ins Elternhaus zwingt ihn zum ersten Mal, stehen zu bleiben. Die Frauenfiguren um ihn herum sind dabei weniger Gegenspielerinnen als Spiegel zweier Lebensformen, zwischen denen er sich nicht entscheiden mag.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 Punkte bei einer noch begrenzten Zahl abgegebener Stimmen ergeben ein stabiles, freundliches Bild. Sechsundfünfzig Jahre nach dem Erscheinen liest sich das Porträt einer Unrast, die keine bequeme gesellschaftliche Erklärung nachgeliefert bekommt, unvermindert sperrig. Im Drama gehört der Film zu den figurenzentrierten Arbeiten, deren Spannung ausschließlich aus einem Charakter und seinen Fluchtbewegungen entsteht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack Nicholson als Robert Eroica Dupea
- Karen Black als Rayette Dipesto
- Susan Anspach als Catherine Van Oost
- Lois Smith als Partita Dupea
- Ralph Waite als Carl Fidelio Dupea
- Billy Green Bush als Elton
- Irene Dailey als Samia Glavia
- Toni Basil als Terry Grouse
- Lorna Thayer als Waitress
- Richard Stahl als Recording Engineer
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Verfügbarkeit
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