Die schwarze Witwe (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bob Rafelson |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-02-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 25.205.460 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (236 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alexandra Barnes arbeitet als Bundesagentin und stößt bei ihren Ermittlungen auf ein Muster, das sich nicht wegerklären lässt: Mehrere wohlhabende Männer sind gestorben, und immer wieder taucht im Hintergrund dieselbe Frau auf. Mit dem Segen ihres Vorgesetzten reist Alexandra den Spuren nach Hawaii nach und lernt dort Catharine kennen, die sie insgeheim für die Täterin hält. Aus Misstrauen wird beinahe Freundschaft, die beiden Frauen verbringen unbeschwert wirkende Tage miteinander, während Alexandra auf den einen Beweis wartet, der ihren Verdacht bestätigt. Catharine selbst hat sich unterdessen erneut verliebt, in den Geschäftsmann und Frauenliebling Paul Nuytten – und beginnt, ihr bekanntes Vorgehen in Gang zu setzen: Sie studiert seine Gewohnheiten, gewinnt sein Vertrauen und bereitet im Hintergrund etwas vor, das ihn erreichen soll, sobald sie selbst nicht anwesend ist.
Entstehungsgeschichte
„Die schwarze Witwe“ entstand 1987 unter der Regie von Bob Rafelson. In den Hauptrollen sind Debra Winger und Theresa Russell als die beiden Frauen zu sehen, an ihrer Seite stehen Sami Frey und Dennis Hopper. Der Thriller ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verzichtet auf einen klassischen Ermittler-Gegner-Aufbau und setzt stattdessen auf die Nähe zwischen Jägerin und Gejagter: Eine Agentin und die Frau, die sie überführen soll, werden zu Freundinnen, bevor die Aufklärung überhaupt beginnt. Diese Konstruktion verschiebt den Thriller weg von reiner Spannung hin zu einer Beobachtung von Vertrauen und Täuschung zwischen zwei Frauen. Dass die Täterin ihr Muster – Verführung, Studium der Gewohnheiten, gezielte Vergiftung – wiederholt, deutet auf eine Erzählung, die weniger von der Frage „wer“ als von der Frage „wie lange noch“ lebt.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Durchschnittswert von 6,2 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit seiner Entstehung 1987 sind mittlerweile mehrere Jahrzehnte vergangen, was ihn zeitlich in die späten 1980er Jahre des Genrekinos verortet, einer Phase, in der psychologisch angelegte Thriller mit weiblichen Hauptfiguren im Zentrum keine Seltenheit waren. Innerhalb dieses Umfelds steht der Film mit seiner Doppelperspektive auf zwei Frauenfiguren für eine Variante, die stärker auf Beziehung als auf Action setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Debra Winger als Alexandra
- Theresa Russell als Catharine
- Sami Frey als Paul
- Dennis Hopper als Ben
- Nicol Williamson als William
- Terry O'Quinn als Bruce
- James Hong als Shin
- Diane Ladd als Etta
- D.W. Moffett als Michael
- Lois Smith als Sara
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Verfügbarkeit
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