Feivel der Mauswanderer im Wilden Westen (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Simon Wells |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Western, Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 72 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-11-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 40.766.041 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (814 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Mäusefamilie Mouskewitz ist als Emigranten in New York angekommen und muss dort feststellen, dass auch hier die Straßen nicht mit Käse gepflastert sind. Während die Ernüchterung wächst, richtet sich Feivels Blick nach Westen: Er träumt von der Weite und sieht sich selbst als Revolverheld mit Sheriffstern. Die Familie macht sich auf den Weg, und Feivel verbindet damit ein eigenes Ziel, denn er möchte sein Vorbild kennenlernen, den Sheriff Wylie Burp. Auch Tiger zieht los, Feivels bester Freund und die freundlichste Katze unter der Sonne. Unterwegs gehen die beiden verloren, finden sich in der Wüste wieder und stellen am Ziel ihrer Träume fest, dass Wylie längst nicht mehr der ist, von dem die Legenden erzählen. Dass der üble Kater R. Waul auch im Westen das Sagen hat, macht die Lage nicht einfacher.
Entstehungsgeschichte
Regie bei diesem Animationsfilm aus dem Jahr 1991 führte Simon Wells. Die Rollen sprechen Phillip Glasser, James Stewart, Erica Yohn und Cathy Cavadini. Für Zuschauer ab 6 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Animation, Familie und Abenteuer mit dem Western und der Komödie, und genau diese Mischung prägt die Anlage der Geschichte. Das Erzählmuster des Westerns ist hier vollständig vorhanden: der Aufbruch nach Westen, der Sheriff als Vorbild, der Widersacher, der eine Stadt beherrscht. Übertragen auf Mäuse und Katzen wird daraus zugleich ein Familienstoff, in dem die Rollenverteilung von Jäger und Gejagtem mit dem Freundschaftsverhältnis zwischen Feivel und Tiger unterlaufen wird. Der Bruch zwischen der Legende um Wylie Burp und dem, was Feivel tatsächlich vorfindet, ist die zweite Ebene: Die Geschichte erzählt von einem Helden, der sich sein Vorbild erst wieder erarbeiten muss.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 Punkten aus einigen hundert abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld. Die Stimmenzahl ist überschaubar, das Ergebnis daher eher als Tendenz zu lesen denn als breit abgesichertes Urteil. 35 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel für den gezeichneten Familienfilm, der ein Erwachsenengenre für ein junges Publikum öffnet, ohne dessen Bildwelt aufzugeben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Phillip Glasser als Fievel Mousekewitz (voice)
- James Stewart als Wylie Burp (voice)
- Erica Yohn als Mama Mousekewitz (voice)
- Cathy Cavadini als Tanya Mousekewitz (voice)
- Nehemiah Persoff als Papa Mousekewitz (voice)
- Dom DeLuise als Tiger (voice)
- Amy Irving als Miss Kitty (voice)
- John Cleese als Cat R. Waul (voice)
- Jon Lovitz als Chula (voice)
- Jack Angel als Frenchy (voice)
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Verfügbarkeit
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