Ex Machina (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alex Garland |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-01-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 36.869.414 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (14.592 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Programmierer Caleb gewinnt eine Verlosung in seiner Firma: eine Woche beim Firmengründer Nathan Bateman, der zurückgezogen in einem Anwesen mitten in unbewohntem Gelände lebt. Vor Ort erfährt er den eigentlichen Zweck — er soll einen Turing-Test durchführen, an einer humanoiden Maschine namens Ava.
Der Test ist von Anfang an anders angelegt als üblich: Caleb weiß, dass Ava eine Maschine ist. Die Frage lautet nicht, ob er sich täuschen lässt, sondern ob er ihr trotz besseren Wissens Bewusstsein zuschreibt. In den Gesprächen beginnt Ava, ihn nach Nathan zu fragen und ihn zu warnen — und der Film hält offen, ob das ein Hilferuf ist oder Teil ihrer Aufgabe.
Entstehungsgeschichte
Alex Garland hatte zuvor Romane und Drehbücher geschrieben, unter anderem für "28 Days Later" und "Sunshine". "Ex Machina" war sein Regiedebüt.
Er entwickelte den Stoff aus einer langjährigen Beschäftigung mit Bewusstseinsphilosophie und ließ das Drehbuch von Fachleuten aus der KI-Forschung gegenlesen. Die zentrale Setzung — Bewusstsein lässt sich von außen nicht nachweisen, nur zuschreiben — bestimmt die gesamte Konstruktion. Das Budget lag bei rund 15 Millionen Dollar; der Film hat vier Sprechrollen.
Hinter den Kulissen
Das Anwesen ist zu großen Teilen real: das Juvet Landscape Hotel in Norwegen, ein Bau aus Glas und Beton in einer Schlucht. Innenräume entstanden ergänzend in einem Studio in England.
Avas durchsichtiger Körper war die technische Aufgabe. Alicia Vikander spielte die Rolle in einem grauen Anzug, und die Effektabteilung entfernte anschließend Bild für Bild die Körperteile, die durchsichtig sein sollten — inklusive dessen, was dahinter zu sehen sein müsste, sodass die Räume hinter ihr rekonstruiert werden mussten. Vikander, ausgebildete Balletttänzerin, entwickelte für die Figur einen Gang, der beinahe menschlich ist und genau darin irritiert.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 37 Millionen Dollar ein und gewann den Oscar für die besten visuellen Effekte — als kleiner Independentfilm gegen mehrere Großproduktionen, was als Überraschung galt. Garland war zusätzlich für das Originaldrehbuch nominiert.
Er wird seit der Verbreitung dialogfähiger KI-Systeme regelmäßig neu diskutiert, insbesondere sein Kernthema: nicht ob Maschinen denken, sondern warum Menschen bereit sind, es anzunehmen. Bemerkenswert ist die Schlusswendung, die den Film rückwirkend als Studie über eine andere Frage lesbar macht — was ein Mann in eine Maschine hineinliest, die gebaut wurde, um genau das auszulösen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Domhnall Gleeson als Caleb
- Alicia Vikander als Ava
- Oscar Isaac als Nathan
- Sonoya Mizuno als Kyoko
- Corey Johnson als Jay
- Claire Selby als Lily
- Symara A. Templeman als Jasmine
- Gana Bayarsaikhan als Jade
- Tiffany Pisani als Katya
- Elina Alminas als Amber
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Verfügbarkeit
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