Auslöschung (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alex Garland |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Horror |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-02-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 43.070.915 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (9.633 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Meteorit schlägt an der amerikanischen Südostküste in einen Leuchtturm ein. Um die Stelle breitet sich eine schimmernde Grenze aus, die jedes Jahr weiter wächst und die "der Schimmer" genannt wird. Alle Expeditionen, die hineingehen, kehren nicht zurück — bis auf einen Mann, der nach einem Jahr in seiner Wohnung steht und seine Frau nicht erkennt.
Die Biologin Lena, seine Frau, schließt sich der nächsten Expedition an: fünf Wissenschaftlerinnen, keine Soldatinnen. Innen wachsen Pflanzen in Menschenform, ein Bär trägt die Stimme seines letzten Opfers, und die Zellen der Teilnehmerinnen beginnen sich zu vermischen. Der Schimmer zerstört nichts — er bricht alles auf und setzt es neu zusammen.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist Jeff VanderMeers Roman von 2014. Alex Garland schrieb das Drehbuch nach einer einzigen Lektüre und ohne den Text erneut zur Hand zu nehmen — er wollte den Eindruck adaptieren, nicht die Handlung. Die Fortsetzungsbände hat er nicht gelesen.
Nach Testvorführungen forderte ein Produzent Änderungen: Die Hauptfigur solle sympathischer und das Ende verständlicher werden. Garland und der finanzierende Produzent Scott Rudin lehnten ab. Als Kompromiss übernahm Netflix die internationale Auswertung, sodass der Film außerhalb Nordamerikas nicht im Kino lief.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in England, unter anderem in einem Waldstück in Windsor, das über Monate mit gepflanzten und gebauten Elementen verändert wurde. Der Leuchtturm entstand als Kulisse an der Küste.
Die Schlusssequenz gehört zu den ungewöhnlichsten Passagen des Blockbusterkinos: Lena begegnet einer Gestalt, die ihre Bewegungen spiegelt. Sie wurde über eine Tänzerin umgesetzt, die Natalie Portmans zuvor aufgezeichnete Bewegungen einstudierte und wiederholte — digital ergänzt wurde nur die Oberfläche. Die Musik von Ben Salisbury und Geoff Barrow endet in einem Stück, das eher wie ein Signal klingt als wie Musik.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte im Kino rund 43 Millionen Dollar ein und erhielt keine Oscar-Nominierung.
Er gilt als eines der markantesten Beispiele dafür, wie ein Studio mit einem Film umgeht, den es nicht versteht — und zugleich als Beleg, dass Streaming solche Filme ermöglicht und ihnen zugleich das Kino nimmt. Seine Bewertung ist seither stetig gestiegen; er wird regelmäßig zu den besten Science-Fiction-Filmen des Jahrzehnts gezählt. Garland setzte die Linie mit "Men" und "Civil War" fort.
Bilder








Besetzung & Stab
- Natalie Portman als Lena
- Jennifer Jason Leigh als Dr Ventress
- Gina Rodriguez als Anya Thorensen
- Tessa Thompson als Josie Radek
- Tuva Novotny als Cass Sheppard
- Oscar Isaac als Kane
- Benedict Wong als Lomax
- Sonoya Mizuno als Humanoid / Katie (Med Student)
- David Gyasi als Daniel
- John Schwab als Paramedic
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.