Evil (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mikael Håfström |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-09-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.469.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (412 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Schweden in den 50er Jahren: Erik ist 16 Jahre alt und rebellisch. Seine Mutter schickt ihn auf das private Elite-Internat Stjärnsberg, wo er seine letzte Chance auf einen Schulabschluss erhält. Auf den ersten Blick wirkt die Schule vornehm und geordnet.
Hinter dieser feinen Fassade verbirgt sich jedoch ein perfides System aus Demütigungen und Gewalt. Ausgeübt wird es von den älteren Schülern gegenüber den jüngeren. Erik versucht, sich in diese Hackordnung einzufügen, obwohl er seinen Mitschülern körperlich überlegen ist. Seine Lage ist verzwickt: Schlägt er zurück, fliegt er von der Schule und verliert damit seine letzte Möglichkeit auf einen Abschluss.
Entstehungsgeschichte
Regie bei diesem Film von 2003 führte Mikael Håfström. Die Besetzung umfasst Andreas Wilson, Henrik Lundström, Gustaf Skarsgård und Linda Zilliacus.
Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama und setzt ganz auf die Kraft seines Konflikts. Dieser ist klar gezeichnet und moralisch aufgeladen. Ein Jugendlicher, der sich wehren könnte, darf es nicht, weil ihm sonst die Zukunft verbaut wird. Die Gewalt der älteren Schüler dagegen gehört zum System der Schule.
Die Anlage der Geschichte bezieht ihre Spannung aus diesem Widerspruch. Eriks Zurückhaltung ist keine Schwäche, sondern eine bewusste Entscheidung, die ihm viel abverlangt. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie lange ein Mensch Unrecht ertragen kann, ohne sich selbst zu verlieren.
Das Internat bildet einen abgeschlossenen Mikrokosmos mit eigenen Regeln. Die zeitliche Verortung in den 50er Jahren unterstreicht eine Welt, in der Hierarchien und Machtverhältnisse kaum hinterfragt werden. Der Stoff behandelt Demütigung und Gewalt unter Schülern, ein Thema, das die Geschichte ernst nimmt und nicht beschönigt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 Punkten fällt die Bewertung deutlich positiv aus. Einige hundert Stimmen tragen diesen Schnitt.
Seit dem Erscheinen sind 23 Jahre vergangen. Innerhalb des Dramas steht der Film für eine Spielart, die Mechanismen von Macht und Unterdrückung in einem geschlossenen System untersucht und dabei die innere Zerrissenheit einer Hauptfigur in den Vordergrund stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andreas Wilson als Erik Ponti
- Henrik Lundström als Pierre Tanguy
- Gustaf Skarsgård als Otto Silverhielm
- Linda Zilliacus als Marja
- Jesper Salén als Dahlén
- Mats Bergman als Melander
- Johan Rabaeus als Eriks styvfar
- Marie Richardson als Fru Ponti, Eriks mor
- Lennart Hjulström als Rektor Lindblad
- Björn Granath als Rektor
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Verfügbarkeit
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