Es geschah am hellichten Tag (1958)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ladislao Vajda |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1958-06-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (155 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An einer Landstraße wird die Leiche eines ermordeten Mädchens gefunden, und die Polizei gerät sofort unter Druck: Zwei ähnliche Fälle aus den Vorjahren liegen bis heute ungelöst. Der Verdacht fällt schnell auf den Hausierer Jacquier, ausgerechnet jenen Mann, der die Polizei überhaupt erst auf die Leiche aufmerksam gemacht hat. Kommissar Matthäi glaubt nicht an dessen Schuld. Den Eltern der toten Gritli Moser hat er versprochen, den wahren Täter zu finden, und eine Zeichnung des Kindes wird für ihn zur Spur: stachelige Bälle, ein sehr großer Mann, ein Auto. Matthäi vermutet, dass es sich um Trüffel handelt, ein Geschenk des Mörders an sein Opfer. Er mietet eine Tankstelle an der vermuteten Route und setzt eine junge Frau samt ihrer kleinen Tochter als Lockvogel ein. Ob seine Vorkehrungen genügen, um das Kind zu schützen, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1958 unter der Regie von Ladislao Vajda. In den Hauptrollen sind Heinz Rühmann, Sigfrit Steiner, Siegfried Lowitz und Michel Simon zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Krimi und Thriller zeigt sich in der Anlage der Geschichte deutlich: Es geht nicht um eine klassische Ermittlung mit klaren Beweisketten, sondern um psychologischen Druck, um einen Kommissar, der sich über seine Kompetenzen hinaus persönlich verpflichtet, und um ein Kind, das zur Falle für einen unbekannten Täter wird. Die zentrale Zeichnung als einziger Anhaltspunkt macht die Aufklärung zu einem Akt der Interpretation, nicht der harten Polizeiarbeit, was der Erzählung eine ungewöhnliche Spannung zwischen Methode und Risiko verleiht. Dass ein Kind als Köder eingesetzt wird, macht aus dem Kriminalfall zugleich eine moralische Zwickmühle.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl steht der Titel solide da, auch wenn die Basis für eine breite Einordnung schmal bleibt. Seit der Entstehung 1958 sind mittlerweile 67 Jahre vergangen, was den Film innerhalb des Kriminalgenres in eine frühe Phase deutschsprachiger Thriller-Produktionen mit internationaler Besetzung stellt. Die Kombination aus Rühmann in einer ernsten Rolle und einem düsteren Sujet setzt sich von leichteren Genrebeiträgen jener Zeit ab.
Bilder



Besetzung & Stab
- Heinz Rühmann als Oberleutnant Matthäi
- Sigfrit Steiner als Det. Feller
- Siegfried Lowitz als Lt. Heinzi
- Michel Simon als Jacquier
- Heinrich Gretler als Polizeikommandant
- Gert Fröbe als Schrott
- Berta Drews als Frau Schrott
- Ewald Balser als Prof. Manz
- María Rosa Salgado als Frau Heller
- Anita von Ow als Annemarie Heller
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Verfügbarkeit
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