Eine Jugendliebe (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mia Hansen-Løve |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-07-06 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 4.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frühling 1999: Camille ist fünfzehn, Sullivan neunzehn. Ihre Liebe ist intensiv, doch Sullivan plant, für ein Jahr nach Südamerika zu gehen. Vor der Trennung verbringt das Paar noch zwei Wochen in der Ardèche, zwischen Flüssen, Seen, Streit und Zärtlichkeit. Dann reist Sullivan im Herbst ab, und für Camille beginnt ein langer Winter des Wartens auf Briefe, die seltener werden und schließlich ganz ausbleiben. Die Verzweiflung führt zu einem Suizidversuch und einem Krankenhausaufenthalt, nach dem ihre Eltern sie drängen, mit dieser Beziehung abzuschließen. Erst Jahre später, 2003, findet Camille im Architekturstudium neuen Halt und verliebt sich in ihren Dozenten Lorenz. Doch als ihr Leben sich zu ordnen scheint, taucht Sullivan wieder auf.
Entstehungsgeschichte
„Eine Jugendliebe“ (Originaltitel „Goodbye First Love“) entstand 2011 unter der Regie von Mia Hansen-Løve. Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. In den Hauptrollen sind Lola Créton als Camille und Sebastian Urzendowsky als Sullivan zu sehen, an ihrer Seite stehen Valérie Bonneton und Magne-Håvard Brekke.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama mit deutlicher Liebesfilm-Komponente zeigt sich bereits im Aufbau der Geschichte: Statt einer einzelnen Episode wird eine Beziehung über mehrere Jahre verfolgt, von jugendlicher Verliebtheit über Trennung und Krise bis zu einem neuen Lebensabschnitt. Diese zeitliche Spannweite erlaubt es, Camilles Entwicklung nicht als abgeschlossenes Ereignis, sondern als langsamen Prozess zu zeigen, in dem eine frühe Liebe nachwirkt, selbst wenn sich das Leben scheinbar neu geordnet hat. Die Besetzung mit vergleichsweise wenigen, klar umrissenen Figuren – Camille, Sullivan, Lorenz und Camilles Eltern – konzentriert die Erzählung auf die inneren Zustände der Protagonistin statt auf ein breites Figurenensemble.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Seit der Entstehung 2011 sind inzwischen mehr als ein Jahrzehnt vergangen, die Bewertungsbasis bleibt entsprechend begrenzt. Innerhalb des Liebesdramas fällt der Film durch seine ruhige, über Jahre gespannte Erzählstruktur auf, die Gefühle nicht in einem einzigen dramatischen Moment bündelt, sondern über Zeit und Distanz hinweg verfolgt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Lola Créton als Camille
- Sebastian Urzendowsky als Sullivan
- Valérie Bonneton als Camille's Mother
- Magne-Håvard Brekke als Lorenz
- Serge Renko als Camille's Father
- Özay Fecht als Sullivan's Mother
- Max Ricat als Sullivan's Brother
- Louis Dunbar als Friend
- Philippe Paimblanc als The first antique dealer
- Patrice Movermann als The second antique dealer
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Verfügbarkeit
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