Eden – Lost in Music (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mia Hansen-Løve |
|---|---|
| Genre | Drama, Musik |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-11-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 65.460 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (147 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul Vallée verbringt seine Nächte in den Underground-Clubs von Paris, immer nah an der Musik. Aus der Leidenschaft für die Beats wird ein eigenes Projekt: Zusammen mit einem Freund gründet er das DJ-Duo Cheers. Was auf Hauspartys beginnt, wächst über schäbige Clubs hinaus zu einer gewissen Bekanntheit. Paul lebt das Leben eines DJs von Nacht zu Nacht, lernt viele Frauen kennen, darunter die Amerikanerin Julia, mit der er sich mehr vorstellen kann als eine Affäre. Doch mit dem wachsenden Ruhm verändert sich auch er selbst. Er zieht nach Amerika, tourt unablässig, trifft bekannte Leute – ein Leben aus Partys und Drogen, das seinen Preis hat.
Entstehungsgeschichte
„Eden – Lost in Music“ entstand 2014 unter der Regie von Mia Hansen-Løve. In den Hauptrollen sind Félix de Givry, Pauline Étienne, Vincent Macaigne und Golshifteh Farahani zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet Drama und Musikfilm.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Musik legt den Fokus weniger auf spektakuläre Ereignisse als auf die schleichende Veränderung einer Figur über einen langen Zeitraum. Die Geschichte folgt Paul konsequent aus der Nähe, von den ersten Auftritten bis in die Jahre des Erfolgs, und macht so den Weg vom Enthusiasten zum Getriebenen nachvollziehbar. Dass Julia als feste Bezugsperson eingeführt wird, während Paul zunehmend zwischen Tourneen und Partys pendelt, deutet auf einen Konflikt zwischen privatem Glück und einem Leben, das von äußerem Erfolg bestimmt wird. Die Besetzung mit mehreren wiederkehrenden Figuren um Paul lässt vermuten, dass der Film ein ganzes Umfeld statt nur eine Einzelfigur zeichnet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 aus einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2014 sind inzwischen mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Resonanz Grundlegendes geändert hätte. Innerhalb der Musikdramen, die den Aufstieg und die Kehrseiten eines Lebens in der Clubkultur zeigen, reiht sich der Film mit seiner nüchternen, unaufgeregten Erzählweise ein, ohne dabei auf große dramatische Zuspitzungen zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Félix de Givry als Paul Vallée
- Pauline Étienne als Louise
- Vincent Macaigne als Arnaud
- Golshifteh Farahani als Yasmin
- Hugo Conzelmann als Stan
- Greta Gerwig als Julia
- Zita Hanrot als Anaïs
- Vincent Lacoste als Thomas Bangalter
- Roman Kolinka als Cyril
- Ugo Bienvenu als Quentin
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Verfügbarkeit
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