Edge of Tomorrow (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Doug Liman |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-05-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 178.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 370.541.256 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (15.516 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine außerirdische Spezies hat Europa überrannt. Major William Cage ist Presseoffizier, hat nie gekämpft und wird zur Strafe für eine Weigerung als einfacher Soldat einer Landungsoperation zugeteilt. Er stirbt binnen Minuten — und wacht am Vortag wieder auf, im selben Hangar, mit demselben Feldwebel, der ihn anbrüllt.
Jeder Tod setzt ihn zurück. Aus Panik wird Routine, aus Routine Kompetenz: Cage lernt den Ablauf des Angriffs auswendig, findet die Kämpferin Rita Vrataski, die dasselbe erlebt hat, und trainiert mit ihr, bis er weiter kommt als beim Mal davor. Der Film erzählt einen Kriegsfilm in der Form eines Computerspiels, in dem der Fortschritt einzig aus Wiederholung besteht.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist der japanische Roman "All You Need Is Kill" von Hiroshi Sakurazaka aus dem Jahr 2004. Christopher McQuarrie und andere Autoren arbeiteten am Drehbuch, Doug Liman führte Regie.
Die auffälligste Änderung betrifft die Hauptfigur: Im Roman ist sie ein junger Rekrut, im Film ein feiger Karriereoffizier — was Tom Cruise erlaubt, gegen sein übliches Rollenbild zu spielen. Der erste Teil des Films besteht wesentlich daraus, ihn wiederholt und zunehmend lächerlich sterben zu lassen.
Hinter den Kulissen
Die Kampfanzüge wurden praktisch gebaut und wogen je nach Ausführung um die dreißig Kilogramm. Cruise und Emily Blunt trugen sie tatsächlich, über Wochen; Blunt beschrieb das Training als das körperlich härteste ihrer Laufbahn. Die Anzüge waren so schwer, dass die Darsteller zwischen den Aufnahmen aufgehängt werden mussten, um sich nicht mit dem Gewicht setzen zu können.
Gedreht wurde in England, unter anderem auf einem Flugplatz in Oxfordshire und an einem Strand in Sussex. Die Wiederholungsstruktur erforderte eine ungewöhnlich präzise Anschlussplanung: Dieselben Szenen mussten mehrfach mit minimalen Abweichungen gedreht werden, damit das Publikum die Unterschiede erkennt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 370 Millionen Dollar ein — gemessen am Budget von etwa 178 Millionen kein Erfolg, unter anderem weil er in den USA schwach startete. Die Kritik war deutlich besser als das Ergebnis.
Sein Ruf wuchs erheblich über die Heimauswertung, und er gilt heute als einer der besten Science-Fiction-Actionfilme des Jahrzehnts. Der Titel selbst wurde zum Problem: Der Film lief in den USA als "Edge of Tomorrow", die Heimveröffentlichung stellte "Live. Die. Repeat." in den Vordergrund, was die Wiedererkennbarkeit weiter zersplitterte. Eine Fortsetzung wird seit Jahren angekündigt, ohne dass sie zustande kommt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Cruise als Cage
- Emily Blunt als Rita
- Brendan Gleeson als General Brigham
- Bill Paxton als Master Sergeant Farell
- Jonas Armstrong als Skinner
- Tony Way als Kimmel
- Kick Gurry als Griff
- Franz Drameh als Ford
- Dragomir Mrsic als Kuntz
- Charlotte Riley als Nance
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Verfügbarkeit
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