Durch die Wand (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Mortimer |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Abenteuer |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 8 (368 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Januar 2015 machen sich die amerikanischen Kletterer Tommy Caldwell und Kevin Jorgeson an die Dawn Wall, eine der Felswände des El Capitan im kalifornischen Yosemite-Nationalpark. 19 Tage dauert der Aufstieg. In dieser Zeit wird die senkrechte Wand zu ihrem Lebensraum: Sie schlafen in einem Zelt, das direkt am Fels verankert ist, und verlassen die Route über lange Strecken nicht.
Angetrieben wird vor allem Caldwell von einer Vergangenheit, die ihn tief geprägt hat. Mit 22 Jahren geriet er in Kirgisistan in die Gewalt von Rebellen. Einige Jahre später verlor er einen Zeigefinger, und schließlich musste er das Ende seiner Ehe mit der Frau verkraften, die lange Zeit auch seine Kletterpartnerin gewesen war.
Entstehungsgeschichte
Josh Lowell verantwortet diesen Dokumentarfilm, der 2017 erschien. Vor der Kamera stehen Tommy Caldwell und Kevin Jorgeson, außerdem sind John Branch und Mike Caldwell zu sehen. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dokumentarfilm und Abenteuer: Diese Verbindung beschreibt einen Film, der eine reale Unternehmung begleitet, deren Spannung aus der Sache selbst entsteht. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und braucht keine erfundene Dramaturgie, denn die Wand gibt den Rahmen vor.
Aufschlussreich ist die doppelte Anlage. Auf der einen Seite steht die körperliche Herausforderung, eine Wand über fast drei Wochen hinweg zu bezwingen. Auf der anderen Seite steht die persönliche Geschichte Caldwells mit Gefangenschaft, Verletzung und einer zerbrochenen Ehe. Indem der Film beides zusammenführt, wird der Aufstieg zu mehr als einer sportlichen Leistung, nämlich zu einem Weg, mit Brüchen im eigenen Leben umzugehen.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 8,0 von 10 ist ein ausgesprochen starkes Ergebnis. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, also von einem überschaubaren, aber offenkundig sehr angetanen Publikum.
Seit der Veröffentlichung sind 9 Jahre vergangen. Unter den Dokumentarfilmen über Bergsport zählt der Titel zu jenen, die eine einzelne, klar umrissene Unternehmung ins Zentrum stellen und sie mit der Biografie der Beteiligten verbinden. Diese Konzentration auf eine Wand und zwei Menschen macht aus dem Sportereignis eine Erzählung über Ausdauer und Selbstbehauptung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tommy Caldwell als Self
- John Branch als Self
- Kevin Jorgeson als Self
- Beth Rodden als Self
- Becca Pietsch als Self
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.