Der Alpinist (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Mortimer |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Abenteuer |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-02-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.218.734 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (188 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Filmemacher stellt seine Kamera an den Fuß einer Felswand in Britisch-Kolumbien und wartet. Der Mann, um den es geht, Marc-André Leclerc, klettert lieber allein, ohne Seil, ohne Publikum, und wirkt sichtlich unwohl, sobald Fragen kommen. Am liebsten würde er zurück in den Wald, wo er mit seiner Freundin Brette Harrington in einem Zelt lebt. Der Dokumentarfilmer versucht dennoch, ihn zu begleiten, filmt heikle Solo-Aufstiege über brüchiges Eis im tiefsten Winter und muss sich damit abfinden, dass Leclerc Termine nicht einhält und sich der Beobachtung entzieht. Für ihn, sagt er selbst, wäre es kein Alleingang mehr, wenn jemand anderes dabei wäre. Andere Kletterer wie Barry Blanchard, Alex Honnold und Reinhold Messner blicken im Film mit Staunen auf ihn.
Entstehungsgeschichte
„Der Alpinist“ entstand 2021 unter der Regie von Nick Rosen als Dokumentarfilm mit Abenteuer-Elementen. Neben Marc-André Leclerc und Brette Harrington treten Alex Honnold und Reinhold Messner vor die Kamera. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und Abenteuer verweist auf einen Ansatz, der nicht auf Nacherzählung setzt, sondern auf unmittelbare Beobachtung einer Person, die sich der Beobachtung verweigert. Dass ausgerechnet ein Solo-Kletterer im Zentrum steht, der Begleitung als Widerspruch zu seiner Praxis begreift, erzeugt eine Spannung, die dem Film seine eigentliche Erzählform gibt: Die Kamera muss warten, statt zu inszenieren. Die Stimmen von Honnold und Messner setzen die Hauptfigur zusätzlich in einen Rahmen, den nur Menschen vom Fach ausfüllen können.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,8 aus einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber zahlenmäßig noch begrenztes Echo ab. Seit dem Erscheinen 2021 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Einordnung als Abenteuerdokumentation über eine schwer greifbare Figur etwas ändert. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht der Titel für jene Fälle, in denen die porträtierte Person dem eigenen Porträt aktiv ausweicht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marc-André Leclerc als Self
- Brette Harrington als Self
- Alex Honnold als Self
- Reinhold Messner als Self
- Ueli Steck als Self (archive footage)
- Dean Potter als Self (archive footage)
- Derek Hersey als Self (archive footage)
- Jon Walsh als Self
- Tommy Caldwell als Self (archive footage)
- Austin Siadak als Self
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Verfügbarkeit
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