Duell der Giganten (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wang Yu |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Action, Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-04-24 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fung Sheng gilt als gefürchteter Kung-Fu-Kämpfer, dessen Waffe seinesgleichen sucht: eine fliegende Guillotine, mit der sich aus großer Distanz schwerste Verletzungen zufügen lassen. Lange bleibt dieses Instrument ungenutzt, ein Mittel, dessen Schrecken eher in seiner Existenz liegt als in seinem Einsatz. Das ändert sich, als der Rebellenführer, bekannt als „Einarmiger Boxer“, mehrere Schüler Fung Shengs tötet. Der Verlust treibt den Kämpfer dazu, seine brutale Waffe endlich einzusetzen. Aus dem zurückhaltenden Meister wird ein Mann, der Vergeltung sucht, und die Handlung entwickelt sich zu einer direkten Konfrontation zwischen zwei Kontrahenten, deren Fähigkeiten kaum vergleichbar sind.
Entstehungsgeschichte
„Duell der Giganten“ entstand 1976 unter der Regie von Wang Yu, der zugleich die Hauptrolle des Fung Sheng übernahm. An seiner Seite stehen Doris Lung Chun-Erh, Sham Chin-Bo und Lung Fei. Der Film ist als Kinowerk aus dem Bereich Fantasy, Action und Drama eingeordnet und ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Fantasy- und Actionelementen zeigt sich bereits in der zentralen Waffe: Eine Guillotine, die fliegt und aus der Ferne tödlich wirkt, verlässt den Boden realistischer Kampfkunst und verortet den Film in einer überhöhten, fantastischen Version des Martial-Arts-Genres. Das Dramamoment ergibt sich aus dem Konflikt zwischen Zurückhaltung und Rache: Fung Sheng besitzt die Macht zur Zerstörung, verzichtet aber lange auf ihren Gebrauch. Erst der Verlust seiner Schüler bringt ihn dazu, sie einzusetzen, was der Geschichte eine moralische Zuspitzung verleiht, die über reine Kampfchoreografie hinausgeht. Dass Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion auftreten, deutet auf eine enge Verzahnung von Inszenierung und Figur hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Entstehung 1976 sind mittlerweile fast fünf Jahrzehnte vergangen, was den Titel klar als Vertreter des klassischen asiatischen Actionkinos jener Dekade ausweist. Innerhalb der Fantasy-Action-Produktionen seiner Zeit steht er für eine Spielart, die übernatürlich anmutende Waffen mit dramatischen Rachemotiven verbindet, ohne sich auf reine Genrekonventionen zu beschränken.
Bilder




Besetzung & Stab
- Jimmy Wang Yu als Liu Ti Lung / The One-Armed Boxer
- Doris Lung Chun-Erh als Wu's daughter
- Sham Chin-Bo als Thai boxer / Nai Men
- Lung Fei als Yakuma
- Wong Wing-Sang als Indian fighter
- Hsueh Han als Tournament referee
- Lau Kar-Wing als Fighter with 3-section staff
- Wong Fei-Lung als One-armed boxer's student
- Chin Kang als Fung Sheng Wu Chi
- Yu Sung-Chao als Wu Chang Sang
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