Drachenzähmen leicht gemacht (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chris Sanders |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Abenteuer, Animation, Familie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-03-18 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 165.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 495.141.736 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (14.732 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf der Wikingerinsel Berk gehört das Töten von Drachen zum Alltag, weil die Tiere regelmäßig das Vieh rauben. Hicks ist der Sohn des Häuptlings, schmal, ungeschickt und für den Kampf ungeeignet. Mit einer selbstgebauten Wurfmaschine trifft er nachts tatsächlich einen Drachen — einen Nachtschatten, die gefürchtetste Art überhaupt.
Als er das verletzte Tier im Wald findet, bringt er es nicht über sich, es zu töten. Stattdessen baut er ihm eine Ersatzflosse, weil er ihm beim Absturz das Leitwerk zerstört hat. Aus der Reparatur entsteht eine Abhängigkeit in beide Richtungen: Der Drache kann ohne Hicks nicht fliegen, und Hicks lernt, dass alles, was seine Gemeinschaft über Drachen weiß, falsch ist.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist ein Kinderbuch von Cressida Cowell, das mit dem fertigen Film wenig gemein hat. Eine erste Fassung war deutlich näher am Buch und komödiantischer angelegt.
Etwa achtzehn Monate vor dem Start übernahmen Chris Sanders und Dean DeBlois, die zuvor "Lilo & Stitch" gemacht hatten, und stellten den Film grundlegend um: ernster, mit größerem Gewicht auf der Vater-Sohn-Beziehung und mit einem Ende, in dem die Hauptfigur ein Bein verliert. Letzteres war innerhalb des Studios umstritten, blieb aber erhalten.
Hinter den Kulissen
Roger Deakins beriet die Produktion bei der Beleuchtung — er hatte diese Rolle zuvor bei "WALL·E" übernommen und blieb DreamWorks für weitere Filme erhalten. Die Flugsequenzen wurden mit einer virtuellen Kamera entwickelt, die sich wie eine reale Handkamera verhält, samt Nachführfehlern.
Ohnezahn spricht nicht. Seine Verständigung läuft vollständig über Körpersprache, für die das Team Katzen, Hunde und Pferde als Vorbilder studierte — das Einziehen der Zähne, das Schnurren, die Kopfneigung stammen erkennbar von Hauskatzen. John Powells Musik verbindet keltische Instrumente mit Orchester.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 495 Millionen Dollar ein und war für zwei Oscars nominiert, für den besten Animationsfilm und die beste Filmmusik.
Er gilt als der Film, mit dem DreamWorks Animation die Abhängigkeit vom "Shrek"-Modell überwand — statt Popsongs und Anspielungen ein ernst erzähltes Abenteuer mit eigener Musik. Die Trilogie, die 2019 abgeschlossen wurde, wird häufig als eine der wenigen bezeichnet, die über drei Filme durchgehend an Qualität hält. Der Verlust des Beins am Ende des ersten Teils wird regelmäßig als Beispiel dafür angeführt, dass Familienfilme bleibende Konsequenzen zulassen können.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jay Baruchel als Hiccup (voice)
- Gerard Butler als Stoick (voice)
- Craig Ferguson als Gobber (voice)
- America Ferrera als Astrid (voice)
- Jonah Hill als Snotlout (voice)
- Christopher Mintz-Plasse als Fishlegs (voice)
- T.J. Miller als Tuffnut (voice)
- Kristen Wiig als Ruffnut (voice)
- Robin Atkin Downes als Ack (voice)
- Philip McGrade als Starkard (voice)
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Verfügbarkeit
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