Der wilde Roboter (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chris Sanders |
|---|---|
| Genre | Familie, Animation, Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-09-12 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 78.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 331.982.078 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,3 (6.620 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach einem Sturm strandet ein Serviceroboter auf einer unbewohnten Insel und aktiviert sich. Roz sucht eine Aufgabe, wie sie es gelernt hat, und findet keine — die Tiere fliehen vor ihr oder greifen an.
Bei einem Unglück zerstört sie versehentlich ein Gänsenest. Ein Ei überlebt. Roz zieht das Küken auf, obwohl sie weder weiß, wie man das macht, noch dafür gebaut ist, und muss es bis zum Herbstzug flügge bekommen — mit Hilfe eines Fuchses, der es eigentlich fressen wollte.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Peter Browns Roman von 2016. DreamWorks erwarb die Rechte, bevor das Buch überhaupt erschienen war.
Chris Sanders, der zuvor "Lilo & Stitch" und "Drachenzähmen leicht gemacht" gedreht hatte, lernte das Buch durch seine Tochter kennen, schrieb das Drehbuch und führte Regie.
Hinter den Kulissen
Die Gestaltung bricht mit dem üblichen Rechnerbild: Der Film sieht aus wie gemalt, mit sichtbarem Pinselstrich und weichen Übergängen. Sanders hat den Ansatz als Monet-Gemälde in einem Miyazaki-Wald beschrieben.
Kris Bowers schrieb die Musik — sein erster durchgehend animierter Film. Lupita Nyong'o sprach Roz, Pedro Pascal den Fuchs. Die Herstellung dauerte vier Jahre bei einem Budget von 78 Millionen Dollar.
Bemerkenswert ist der Umgang mit der Sprache: Die erste Viertelstunde kommt ohne verständliche Dialoge aus. Roz hört zunächst nur Tierlaute und muss die Sprache der Insel erst erlernen — der Film schaltet erst dann für das Publikum um, wenn sie es verstanden hat.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 335 Millionen Dollar ein und erhielt rund siebenundneunzig Prozent zustimmende Besprechungen. Er wurde für vier Golden Globes und drei Oscars nominiert, darunter als bester Animationsfilm.
Er ist zugleich ein Einschnitt: Es war der letzte Film, den DreamWorks Animation vollständig im eigenen Haus herstellte — das Studio verlagert seine Produktion seither an externe Dienstleister.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lupita Nyong'o als Roz / Rummage (voice)
- Pedro Pascal als Fink (voice)
- Kit Connor als Brightbill (voice)
- Bill Nighy als Longneck (voice)
- Stephanie Hsu als Vontra (voice)
- Matt Berry als Paddler (voice)
- Ving Rhames als Thunderbolt (voice)
- Mark Hamill als Thorn (voice)
- Catherine O'Hara als Pinktail (voice)
- Boone Storm als Baby Brightbill (voice)
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Verfügbarkeit
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