Die Wendeltreppe (1946)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Siodmak |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1946-01-26 |
| Budget | 750.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (283 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Neuengland, 1906: In einer kleinen Stadt treibt ein Unbekannter sein Unwesen, der gezielt junge Frauen mit körperlichen Beeinträchtigungen tötet. Im Zentrum der Geschichte steht eine stumme Haushälterin, die in einem großen, alten Herrenhaus arbeitet und dort lebt. Ausgerechnet in diesem Haus, das ihr Zuflucht sein sollte, hält sich auch der Täter auf. Die Handlung verdichtet sich zu einer Nacht, in der die junge Frau zunehmend isoliert zwischen den Bewohnern des Hauses agiert, ohne sich selbst durch Worte mitteilen zu können. Wie die Bedrohung sich konkret zuspitzt, bleibt hier unerzählt.
Entstehungsgeschichte
„Die Wendeltreppe“ entstand 1946 unter der Regie von Robert Siodmak. In den Hauptrollen sind Dorothy McGuire, George Brent, Ethel Barrymore und Kent Smith zu sehen. Es handelt sich um einen abendfüllenden Spielfilm.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Mystery, Thriller und Drama zeigt, wie eng diese Genres im Film ineinandergreifen: Die Bedrohung durch einen unbekannten Täter liefert die Spannung, das große, dunkle Haus die klaustrophobische Kulisse, und die stumme Hauptfigur bringt ein dramatisches Element ein, das die Handlung von reiner Schockwirkung abhebt. Dass die Protagonistin ihrer Sprache beraubt ist, verschärft die Erzählperspektive zusätzlich: Der Film kann sich weniger auf Dialoge stützen als auf Blicke, Räume und Geräusche, um Bedrohung zu vermitteln. Die Konstellation aus altem Herrenhaus, stürmischer Nacht und einem Täter, der unter den Bewohnern selbst zu suchen ist, prägt die gesamte Anlage der Geschichte.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überwältigenden Bereich seiner Bewertungen. Seit der Entstehung 1946 sind mittlerweile fast acht Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in die frühe Phase des amerikanischen Thriller- und Horrorkinos einordnet. Innerhalb dieses Genres steht er für eine Erzählweise, die auf psychologische Verunsicherung und räumliche Enge setzt statt auf offene Gewaltdarstellung, und die bis heute als Beispiel für ein bestimmtes, in einem alten Haus angesiedeltes Spannungskino gelesen werden kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dorothy McGuire als Helen
- George Brent als Professor Warren
- Ethel Barrymore als Mrs. Warren
- Kent Smith als Dr. Parry
- Rhonda Fleming als Blanche
- Gordon Oliver als Steve Warren
- Elsa Lanchester als Mrs. Oates
- Sara Allgood als Nurse Barker
- Rhys Williams als Mr. Oates
- James Bell als Constable
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Verfügbarkeit
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