Die Welle (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alexander Grasshoff |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, TV-Film |
| Laufzeit | 44 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-10-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (113 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Geschichtslehrer namens Mr. Ross behandelt mit seiner Klasse den Nationalsozialismus, speziell die Konzentrationslager. Die Schüler sind erschüttert und stellen die Frage, wie die deutsche Bevölkerung von diesen Verbrechen nichts gewusst und nichts dagegen unternommen haben will. Mr. Ross kann darauf keine befriedigende Antwort geben, entwickelt aber für die kommende Stunde ein Projekt, das seiner Klasse die Mechanismen, die zu solchem Verhalten führen, am eigenen Leib erfahrbar machen soll. Wohin dieses Experiment führt und welche Dynamik es innerhalb der Klasse entfaltet, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
„Die Welle“ entstand 1981 unter der Regie von Alexander Grasshoff als Fernsehfilm. Zur Besetzung gehören Bruce Davison, Lori Lethin, John Putch und Johnny Doran. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller deutet an, dass der Film die Klassenzimmersituation nicht nur nachdenklich, sondern auch mit wachsender Spannung erzählt: Aus einem schulischen Gedankenexperiment entwickelt sich offenbar eine Dynamik, die bedrohliche Züge annimmt. Das Schlagwort „Nach wahrer Begebenheit“ verweist darauf, dass der Stoff auf realen Ereignissen beruht, was der Geschichte zusätzliches Gewicht gibt. Die Anlage als TV-Film mit einer auf wenige Hauptfiguren konzentrierten Besetzung passt zu einem Kammerspiel, das sich auf die Gruppendynamik innerhalb einer Schulklasse fokussiert, statt auf große Schauwerte zu setzen. Die Altersfreigabe ab 12 Jahren zeigt, dass der Film trotz seines ernsten Themas auch für ein jugendliches Publikum zugänglich gestaltet wurde, was zur schulischen Rahmenhandlung passt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch vergleichsweise schmalen Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich ein Titel, der bislang nur von einem begrenzten Publikum bewertet wurde, dabei aber überwiegend positiv aufgenommen wird. Seit der Entstehung 1981 sind mittlerweile über vier Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühen Vertreter jener Werke ausweist, die historische Verantwortung über ein schulisches Experiment greifbar machen wollen. Innerhalb der Kombination aus Drama, Thriller und TV-Film nimmt er eine Position ein, die weniger auf äußere Effekte als auf psychologische Verdichtung setzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Bruce Davison als Ben Ross
- Lori Lethin als Lauree
- John Putch als David
- Johnny Doran als Robert
- Pasha Gray als Amy
- Wesley Pfenning als Christy Ross
- Marc Copage als Eric
- Robert DeLapp
- Matthew Dunn
- Michael Pasternak als Peter
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Verfügbarkeit
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