Die Warnung (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Daniel Calparsoro |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-03-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.642.619 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (397 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jon ist ein Mathematikgenie, geradezu besessen von Zahlen, und er leidet an Schizophrenie. An einem Abend fährt er mit seinem Freund David zu einer Tankstelle, um Getränke zu kaufen. Dort geraten die beiden in einen Überfall, David wird angeschossen und stirbt.
Jon, ein durch und durch rationaler Mensch, will das Unglück nicht als Zufall hinnehmen. Er sucht nach einer Erklärung und glaubt schließlich, ein Muster zu erkennen, mit dem sich Todesfälle an Tankstellen vorhersagen lassen, bevor sie geschehen. Also schreibt er einen Brief, um das nächste Opfer zu warnen.
Zehn Jahre später betritt der neunjährige Nico dieselbe Tankstelle und findet den Brief, der direkt an ihn gerichtet ist. Darin steht, dass er sterben werde, sollte er die Tankstelle am 12. April 2018 betreten. Nico ist fassungslos, doch niemand will ihm die unglaubliche Geschichte glauben.
Entstehungsgeschichte
Unter der Leitung von Daniel Calparsoro entstand dieser Film aus dem Jahr 2018. Raúl Arévalo, Aura Garrido, Hugo Arbues und Belén Cuesta gehören zur Besetzung. Freigegeben ist er ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Thriller, Drama und Fantasy greifen hier ineinander. Der Thriller sorgt für die tickende Uhr, denn ein Datum steht fest, und die Bedrohung rückt näher. Das Drama zeigt sich in Verlust, Trauer und der Einsamkeit eines Kindes, dem niemand zuhört. Die Fantasy-Komponente liegt in der Frage, ob Jons Muster tatsächlich in die Zukunft blickt.
Reizvoll ist die Anlage auf zwei Zeitebenen, die durch einen Brief verbunden sind. Dazu kommt eine Unsicherheit, die der Film bewusst offenhält: Jon ist hochbegabt, aber auch krank. Ist sein Muster Erkenntnis oder Wahn? Aus dieser Ambivalenz entsteht die Spannung, weil der Zuschauer die Warnung ebenso wenig sicher einordnen kann wie die Figuren.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung verhalten positiv aus. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, genug, um eine Tendenz abzulesen. Acht Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Thrillern, die Mathematik, psychische Erkrankung und übersinnliche Elemente zusammenführen. Innerhalb des Genres setzt er weniger auf Action als auf die Frage, ob sich Schicksal berechnen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Raúl Arévalo als Jon
- Aura Garrido als Lucía
- Hugo Arbues als Nico
- Belén Cuesta als Andrea
- Antonio Dechent als Héctor
- Aitor Luna als Pablo
- Sergio Mur als David
- Luis Callejo als Lisandro
- Julieta Serrano als Asunción
- Patricia Vico als Amparo
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Verfügbarkeit
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