Die Vorahnung (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mennan Yapo |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-02-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 84.297.309 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.727 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Linda Hanson erfährt, dass ihr Mann Jim bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.
Am nächsten Morgen lebt er. Am Tag darauf ist er wieder tot. Linda wechselt täglich zwischen zwei Wirklichkeiten und muss erst herausfinden, in welcher Reihenfolge die Tage überhaupt stehen — und ob sich der Unfall verhindern lässt. Dabei stößt sie auf etwas, das sie nicht wissen wollte: eine Annäherung zwischen Jim und seiner Kollegin Claire.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Mennan Yapo, das Drehbuch schrieb Bill Kelly.
Sandra Bullock spielt Linda Hanson, Julian McMahon den Jim Hanson, Nia Long die Annie, Amber Valletta die Claire und Peter Stormare den Dr. Norman Roth.
Produziert wurde der Film von Ashok Amritraj, Jennifer Gibgot, Jon Jashni, Sunil Perkash und Adam Shankman. Die Kamera führte Torsten Lippstock, den Schnitt besorgte Neil Travis, die Musik stammt von Klaus Badelt.
Gedreht wurde in Louisiana. Das Budget betrug 20 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion verlangt vom Publikum dieselbe Arbeit wie von der Hauptfigur. Weil Linda täglich zwischen zwei Wirklichkeiten wechselt, muss man beim Zusehen mitführen, was sie zu welchem Zeitpunkt bereits weiß und was in welcher der beiden Fassungen gilt.
Genau daran hängt auch die Kritik. Ein Film, der seine Wirkung aus einer solchen Verschachtelung zieht, muss sie lückenlos halten; jede Ungenauigkeit fällt sofort auf. Berardinellis Vorwurf der Widersprüche zielt darauf.
Bemerkenswert ist die Rolle der Hauptfigur. Linda erfährt etwas, das noch nicht geschehen ist, kann aber niemanden davon überzeugen — und weiß selbst nicht, ob sie es verhindern darf. Der Film verbindet damit ein übernatürliches Motiv mit einer Ehegeschichte, in der es um Vertrauen geht.
Einordnung & Wirkung
Bei 20 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit knapp 84 Millionen ein.
Die Kritik fiel vernichtend aus. Rotten Tomatoes weist acht Prozent aus, Metacritic 29 von 100. James Berardinelli bemängelte, der Film sei von Widersprüchen geplagt, seine Hauptfigur passiv und der Epilog problematisch.
Der Abstand zwischen diesem Urteil und dem Einspielergebnis ist erheblich — der Film verdiente mehr als das Vierfache seiner Kosten. Das erklärt sich weniger aus der Machart als aus der Besetzung und aus einer Prämisse, die sich in einem Satz erzählen lässt.
Berardinellis Einwand trifft dabei einen Punkt, der in der Anlage selbst liegt. Wer eine Woche in falscher Reihenfolge erlebt, kann nur reagieren; die Hauptfigur ist konstruktionsbedingt jemand, dem etwas widerfährt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sandra Bullock als Linda Hanson
- Julian McMahon als Jim Hanson
- Courtney Taylor Burness als Bridgette Hanson
- Shyann McClure als Megan Hanson
- Nia Long als Annie
- Kate Nelligan als Joanne
- Amber Valletta als Claire
- Laurel Whitsett als School Aide
- Marc Macaulay als Sheriff Reilly
- Ritchie Montgomery als Funeral Attendant
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