Die verborgene Stadt (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pablo Trapero |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-05-16 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (125 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gerónimo, ein katholischer Priester Mitte vierzig, trägt die Last eines traumatischen Ereignisses mit sich, als er zu seinem Freund und Ordensbruder Julián stößt. Julián arbeitet in einer Armensiedlung am Rand von Buenos Aires, der Villa Virgen, und will Gerónimo mit dieser Arbeit wieder Halt geben. Während Gerónimo, der zuvor in der Dritten Welt tätig war, an der Rolle der Kirche als Schutzmacht der Schwachen zu zweifeln beginnt, sucht Julián sein Heil zunehmend in politischem Engagement. Mit Luciana, einer atheistischen Anwältin, tritt eine dritte Stimme hinzu, die soziale Reformen aus ganz anderer Warte betrachtet und den beiden Priestern einen weltlichen Gegenpol bietet.
Entstehungsgeschichte
„Die verborgene Stadt“, im Original „White Elephant“, entstand 2012 unter der Regie von Pablo Trapero. Der Film ist als Drama angelegt und wird von Ricardo Darín, Jérémie Renier, Martina Gusmán und Federico Barga getragen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet den Alltag in einer marginalisierten Siedlung mit den inneren Konflikten zweier Priester, die ihren Glauben und ihre Mission an der Realität der Armut messen müssen. Dass Julián sich der Politik zuwendet, während Gerónimo an der Institution Kirche zweifelt, macht deutlich, dass der Film nicht auf eine einzige Antwort zusteuert, sondern unterschiedliche Wege des Handelns gegeneinander stellt. Mit Luciana als atheistischer Anwältin wird zusätzlich eine säkulare Perspektive eingeführt, die die religiösen Positionen der beiden Männer relativiert. Die Anlage als reines Drama, ohne Nebengenres, deutet darauf hin, dass der Fokus auf den persönlichen und moralischen Auseinandersetzungen der Figuren liegt statt auf äußerer Handlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2012 sind mehr als zehn Jahre vergangen, was den Titel innerhalb des sozial grundierten Dramas als einen Film aus einer etwas zurückliegenden Phase des Genres verortet. Die Kombination aus religiösem Zweifel, politischem Engagement und sozialer Realität bleibt dabei ein Thema, das sich nicht auf eine bestimmte Zeit beschränken lässt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Ricardo Darín als Julián
- Jérémie Renier als Nicolás
- Martina Gusmán als Luciana
- Federico Barga als Monito
- Walter Jakob als Lisandro
- Mauricio Minetti als Cruz
- Raul Ramos als Obispo
- Pablo Gatti als Sandoval
- Tatiana Giménez als Tati
- Susana Varela als Carmelita
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Verfügbarkeit
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