Die Stunde der Patrioten (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Phillip Noyce |
|---|---|
| Genre | Drama, Action, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-06-04 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 45.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 178.051.587 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.886 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jack Ryan hat den Geheimdienst verlassen und lehrt Geschichte. Bei einem Aufenthalt in London gerät er zufällig in einen Anschlag auf einen britischen Minister, greift ein und verletzt mehrere Angreifer.
Damit macht er sich zum Ziel. Die Attentäter gehören zu einer abgespaltenen Gruppe der IRA, und einer der Beteiligten führt einen persönlichen Rachefeldzug gegen Ryan. Der Konflikt verlagert sich nach Amerika und trifft dort Ryans Frau und seine Tochter — womit der Film das Muster des Politthrillers verlässt und zum Angriff auf ein Wohnhaus wird.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Phillip Noyce, das Drehbuch schrieben W. Peter Iliff und Donald E. Stewart nach Tom Clancys Roman von 1987.
Harrison Ford spielt Jack Ryan, Anne Archer seine Frau, James Earl Jones wieder den Admiral Greer. Daneben sind Sean Bean, Patrick Bergin, Samuel L. Jackson und James Fox zu sehen.
Die Rolle war neu zu besetzen: Alec Baldwin hatte Ryan in "Jagd auf Roter Oktober" gespielt, sich nach Verzögerungen aber für die Broadway-Aufführung von "Endstation Sehnsucht" entschieden. Das Studio bevorzugte ohnehin Ford, weil Paramount ihm aus einem abgesagten Vorhaben noch Geld schuldete. Ford unterschrieb einen Vertrag über drei Filme und neun Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde ab dem 2. November 1991 in London, am Royal Naval College in Greenwich, in den Pinewood Studios und an der Marineakademie der Vereinigten Staaten. Es war der erste Film, der im Hauptquartier der CIA drehen durfte.
Das Budget war zunächst mit 28 Millionen Dollar angesetzt und stieg auf 40. Testvorführungen lehnten den ursprünglichen Schluss ab, einen Unterwasserkampf; die Nachdrehs trieben die Kosten auf 45 Millionen.
Einordnung & Wirkung
Der Film startete auf Platz eins, hielt sich zwei Wochen dort und spielte weltweit 178,1 Millionen Dollar ein, davon 83,4 in den Vereinigten Staaten.
Die Kritik urteilte überwiegend wohlwollend: 72 Prozent bei Rotten Tomatoes, Roger Ebert nannte den Film fesselnd, das Publikum vergab bei CinemaScore ein A minus.
Umstritten war die Zeichnung der Iren. Der Kritiker Joseph McBride nannte den Film faschistisch und unverhohlen antiirisch, wofür ihn der Variety-Chefredakteur Peter Bart öffentlich rüffelte. Tom Clancy selbst ging zunächst auf Abstand, bemängelte Fords Alter — 49 gegenüber Baldwins 34 — und fachliche Fehler, zeigte sich nach einer Sichtung aber beeindruckt davon, wie der Film die Auswertungsarbeit der CIA darstellte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Harrison Ford als Jack Ryan
- Anne Archer als Dr. Caroline "Cathy" Ryan
- Thora Birch als Sally Ryan
- Sean Bean als Sean Miller
- Patrick Bergin als Kevin O'Donnell
- Polly Walker als Annette
- James Fox als Lord William Holmes
- Samuel L. Jackson als Lt. Cmdr. Robby Jackson
- James Earl Jones als Adm. James Greer
- Richard Harris als Paddy O'Neil
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