Die Ruhelosen (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joachim Lafosse |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-09-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Leïla und Damien verbindet eine tiefe Liebe, doch ihr gemeinsames Leben folgt einem eigenen Takt: dem Rhythmus von Damiens bipolarer Störung. Leïla kennt die Anzeichen, wenn sich eine neue manische Phase ankündigt, und hat gelernt, an seiner Seite zu bleiben. Als die Stimmungsschwankungen wieder zunehmen, die Exzesse sich häufen und Damiens Begeisterung keine Grenzen mehr kennt, gerät das fragile Gleichgewicht ins Wanken. Während er innerlich zu implodieren scheint, droht die Beziehung nach außen zu zerbrechen. Leïla versucht weiter, ihre Rollen als Partnerin, Ehefrau, Mutter und Pflegende zusammenzuhalten, doch auch sie stößt an ihre eigenen Grenzen.
Entstehungsgeschichte
"Die Ruhelosen" entstand 2021 unter der Regie von Joachim Lafosse. In den Hauptrollen sind Leïla Bekhti und Damien Bonnard zu sehen, ergänzt durch Gabriel Merz Chammah und Patrick Descamps. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und dem Genre Drama zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte konzentriert sich auf ein einzelnes Paar und dessen engstes Umfeld, ohne sich in Nebenschauplätzen zu verlieren. Diese Reduktion auf zwei zentrale Figuren erlaubt es, die Krankheit nicht als Thema von außen zu betrachten, sondern die Auswirkungen auf den Alltag beider Beteiligten direkt nachzuvollziehen. Dass Leïla im Verlauf mehrere Rollen gleichzeitig ausfüllen muss, macht deutlich, dass es hier nicht um eine Einzelperspektive geht, sondern um die Dynamik einer Beziehung, in der Fürsorge und Erschöpfung eng beieinanderliegen. Die Einordnung als reines Drama, ohne komödiantische oder thrillerhafte Beimischung, deutet auf eine ernsthafte, unmittelbare Erzählweise hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 aus einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Titel in eine Reihe aktueller Beziehungsdramen einordnet, die sich mit psychischen Erkrankungen innerhalb von Partnerschaften auseinandersetzen. Die schmale Stimmenbasis lässt darauf schließen, dass der Film bislang eher ein kleineres Publikum erreicht hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Leïla Bekhti als Leïla
- Damien Bonnard als Damien
- Gabriel Merz Chammah als Amine
- Patrick Descamps als Patrick
- Jules Waringo als Jérôme
- Alexandre Gavras als Serge
- Joël Delsaut als André
- Colette Kieffer als Colette
- Léo Delsaut als Antoine
- Dani Iffland-Stettner als Léa
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Verfügbarkeit
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