Joachim Lafosse
Werdegang
Joachim Lafosse wurde am 18. Januar 1975 in Uccle in Belgien geboren. Er ist Regisseur und Drehbuchautor. Ausgebildet wurde er zwischen 1997 und 2001 am IAD, dem Institut des arts de diffusion, in Louvain-la-Neuve. Sein Studienabschlussfilm, ein Kurzfilm mit dem Titel „Tribu", wurde beim Namur Film Festival 2001 ausgezeichnet. Es folgten mehrere Langfilme, darunter „Folie Privée" (2004) und das teilweise autobiografisch geprägte „Ça rend heureux" (2006). Im selben Jahr entstand „Nue Propriété" mit Isabelle Huppert sowie den Brüdern Jérémie und Yannick Renier, der beim Filmfestival von Venedig gezeigt wurde. Für „Élève libre" erhielt Lafosse Nominierungen als bester Regisseur und für das beste Drehbuch. Sein Film „Loving Without Reason" von 2012 lief in der Sektion Un Certain Regard in Cannes und wurde als belgischer Beitrag für die Oscar-Kategorie bester fremdsprachiger Film eingereicht, schaffte es dort jedoch nicht in die engere Auswahl.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel von Joachim Lafosse als Regisseur vertreten: „Die Ökonomie der Liebe" (2016) und „Die Ruhelosen" (2021). Beide sind Spielfilme aus dem Genre Drama, Serien finden sich keine. Die Titel liegen fünf Jahre auseinander und decken damit einen vergleichsweise schmalen Ausschnitt seines Schaffens ab. Der erste bei uns gelistete Film entstand 41 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 46 Jahre danach.
Einordnung
Die beiden vorhandenen Titel werden bei uns mit 6,8 und 6,1 von 10 bewertet, im Schnitt ergibt das 6,4 von 10. Damit liegen beide Werte in einem soliden mittleren Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Die Spanne von fünf Jahren zwischen den beiden Filmen erlaubt keine Aussage über eine Entwicklung innerhalb des Katalogs, da lediglich zwei Werke desselben Genres vorliegen.