Die rote Lola (1950)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alfred Hitchcock |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1950-02-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.450.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (377 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Mann ist auf der Flucht vor der Polizei. Man wirft ihm vor, den Ehemann seiner Geliebten getötet zu haben. Er sucht Unterschlupf bei seiner Freundin Eve und vertraut ihr an, wer die Tat seiner Aussage nach wirklich begangen hat: seine Geliebte selbst, die Schauspielerin Charlotte Inwood.
Eve glaubt ihm und beschließt, der Sache auf eigene Faust nachzugehen. Damit begibt sie sich auf gefährliches Terrain, denn sie hat nichts in der Hand außer dem Wort eines Gesuchten. Kompliziert wird es, als sie den Kriminalbeamten kennenlernt, der mit dem Fall betraut ist. Eve beginnt, sich in ihn zu verlieben. Zwischen ihren heimlichen Nachforschungen, der Loyalität gegenüber einem Freund und den aufkeimenden Gefühlen für ausgerechnet diesen Ermittler gerät sie in einen Zwiespalt, der jeden ihrer Schritte schwieriger macht.
Entstehungsgeschichte
Alfred Hitchcock führte Regie bei diesem Thriller aus dem Jahr 1950. Die Besetzung vereint Jane Wyman, Marlene Dietrich, Michael Wilding und Richard Todd. Im Englischen heißt der Film „Stage Fright“, zu Deutsch etwa Lampenfieber, ein Titel, der gut zu einer Geschichte um eine Schauspielerin passt. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist als reiner Thriller angelegt, und seine Spannung beruht auf einer Behauptung, die zunächst niemand überprüfen kann. Der Flüchtige nennt eine andere Person als Täterin, und das Publikum weiß anfangs kaum mehr als Eve, ob er die Wahrheit sagt. Aus dieser Unsicherheit bezieht die Handlung ihren Druck.
Bemerkenswert ist die Konstellation der Figuren. Eine Laienermittlerin arbeitet parallel zur Polizei und verliebt sich zugleich in deren Vertreter. Freundschaft, Misstrauen und Zuneigung ziehen sie in unterschiedliche Richtungen. Dass die mutmaßliche Täterin ausgerechnet Schauspielerin ist, verleiht dem Motiv von Schein und Verstellung zusätzliches Gewicht: Wer beruflich Rollen spielt, macht es anderen schwer, Wahrheit und Darstellung auseinanderzuhalten.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsnote von 6,8 von 10 steht für eine freundliche, aber nicht überschwängliche Aufnahme. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich, sodass das Bild auf einer eher schmalen Basis ruht.
Zwischen dem Erscheinen und heute liegen 76 Jahre. Damit zählt der Film zu den älteren Titeln des Genres. Die Grundfrage, ob man einem Menschen trauen darf, der sich selbst entlastet, indem er eine andere Person beschuldigt, bleibt über diesen Abstand hinweg ein tragfähiger Ausgangspunkt für Spannung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jane Wyman als Eve Gill
- Marlene Dietrich als Charlotte Inwood
- Michael Wilding als Det. Insp. Wilfried 'Ordinary' Smith
- Richard Todd als Jonathan Cooper
- Alastair Sim als Commodore Gill
- Sybil Thorndike als Mrs. Gill
- Kay Walsh als Nellie Goode
- Miles Malleson als Mr. Fortesque
- Hector MacGregor als Freddie Williams
- Joyce Grenfell als 'Lovely Ducks'
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Verfügbarkeit
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