Die Reise ins Labyrinth (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jim Henson |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Familie, Fantasy |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-06-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.729.917 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (2.857 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Teenagerin Sarah lebt noch immer gern in ihrer Phantasie und zwischen den Relikten ihrer erst kürzlich zurückliegenden Kindheit. Für Verantwortung hat sie wenig übrig, weshalb sie auch den Babysitterjob für ihren kleinen Bruder Toby nicht ernst nimmt. Vor Ärger wünscht sie Jareth herbei, den König der Kobolde, der das Kind entführen soll. Als der dies tatsächlich tut, macht Sarah erschrocken eine Kehrtwendung. Jareth gibt ihr 13 Stunden Zeit, um durch das riesige Labyrinth zu gelangen, das die Koboldstadt umgibt. Schafft sie es, bekommt sie Toby zurück, andernfalls wird das Baby in einen Kobold verwandelt. Was folgt, ist eine phantastische Odyssee voller Seltsamkeiten und Rätsel, auf der man nichts als gegeben annehmen sollte.
Entstehungsgeschichte
Jim Henson übernahm bei dem 1986 herausgekommenen Film die Regie. Die Besetzung nennt David Bowie, Jennifer Connelly, Toby Froud und Shelley Thompson. Für Zuschauer ab 12 Jahren ist der Film freigegeben, obwohl er den Genres Abenteuer, Familie und Fantasy zugeordnet ist, was auf Passagen schließen lässt, die für jüngere Kinder zu bedrohlich ausfallen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Familienfilm und Fantasy bringt eine Erzählform hervor, in der äußere Prüfung und innere Entwicklung dasselbe meinen. Sarahs Ausgangsproblem wird ausdrücklich benannt: Sie weicht der Verantwortung aus. Der Wunsch, den sie ausspricht, wird prompt erfüllt, und die Folge dieses Wunsches ist genau die Aufgabe, der sie sich bislang entzogen hat. Das Labyrinth ist dafür die passende Form, denn es lässt sich nicht durch Kraft, sondern nur durch Aufmerksamkeit bewältigen. Die Frist von 13 Stunden gibt der Erzählung eine harte Struktur, und der Hinweis, nichts als gegeben anzunehmen, macht aus der Umgebung selbst einen Gegner.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 aus mehreren tausend Stimmen liegt die Bewertung sichtbar über dem Mittel und deutlich über dem, was viele Fantasystoffe für Familien erreichen. 40 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel dafür, wie eine Märchenkonstruktion tragfähig bleibt, wenn sie eine klare Regel setzt, eine Frist und einen Einsatz. Innerhalb seines Genres steht er für Fantasy, die sich an ein junges Publikum richtet, ohne dessen Furcht zu schonen.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Bowie als Jareth
- Jennifer Connelly als Sarah
- Toby Froud als Toby
- Shelley Thompson als Stepmother
- Christopher Malcolm als Father
- Brian Henson als Hoggle / Goblin (voice)
- David Shaughnessy als Didymus / The Hat
- Ron Mueck als Ludo / Firey 2 / Goblin (voice)
- Timothy Bateson als The Worm / Goblin (voice)
- Denise Bryer als The Junk Lady (voice)
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Verfügbarkeit
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