Die Poetin (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bruno Barreto |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-02-09 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (104 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anfang der 1950er Jahre steckt die New Yorker Dichterin Elizabeth Bishop in einer Schaffenskrise und reist nach Rio de Janeiro, um ihre Studienfreundin Mary zu besuchen. Die zurückhaltende Poetin trifft dort auf eine Lebensart, die sie überwältigt, und vor allem auf Lota de Macedo Soares, Marys Lebensgefährtin und eine Architektin von schneidiger Entschlossenheit. Aus anfänglicher Ablehnung wird tiefe Zuneigung zwischen Lota und Elizabeth, was die Beziehung zu Mary belastet und ein Dreiecksverhältnis entstehen lässt. Während Lota an ihrem größten Projekt arbeitet, der Gestaltung des Flamengo Parks, findet Elizabeth in der neuen Umgebung zurück zum Schreiben und wird für ihre Arbeit ausgezeichnet. Beide Frauen erreichen den Höhepunkt ihres gesellschaftlichen und beruflichen Ansehens in Brasilien – bis ein Militärputsch droht, dieses Gleichgewicht zu zerstören.
Entstehungsgeschichte
„Die Poetin“ entstand 2013 unter der Regie von Bruno Barreto. Die Hauptrollen übernehmen Miranda Otto als Elizabeth Bishop, Glória Pires als Lota de Macedo Soares und Tracy Middendorf als Mary, ergänzt durch Treat Williams. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich in der Anlage der Geschichte als Dreiecksbeziehung, die private Gefühle mit gesellschaftlichem Aufstieg verknüpft. Dass die Erzählung eine Dichterin und eine Architektin ins Zentrum stellt, verweist auf ein Interesse an kreativem Schaffen als Teil der emotionalen Entwicklung der Figuren. Der historische Rahmen – die Zeit vor einem Militärputsch – rückt die persönliche Geschichte in einen politischen Kontext, ohne dass dieser die eigentliche Beziehungsgeschichte verdrängt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser moderaten, aber stabilen Einschätzung viel verändert zu haben scheint. Innerhalb des Dramas und Liebesfilms reiht sich der Titel in jene Werke ein, die persönliche Beziehungen vor historischem Hintergrund erzählen, ohne dabei auf große Effekte zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Miranda Otto als Elizabeth Bishop
- Glória Pires als Lota de Macedo Soares
- Tracy Middendorf als Mary Morse
- Treat Williams als Robert Lowell
- Marcello Airoldi als Carlos Lacerda
- Lola Kirke als Margaret
- Luciana Souza als Joana
- Tânia Costa als Dindinha
- Marianna Mac Nieven als Malú
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Verfügbarkeit
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