Bruno Barreto
Werdegang
Bruno Villela Barreto Borges wurde am 16. März 1955 in Rio de Janeiro geboren. Er begann bereits mit 17 Jahren Spielfilme zu drehen und gilt als einer der erfolgreichsten und beliebtesten Regisseure Brasiliens. Sein Schaffen reicht von leichten Komödien wie „Dona Flor und ihre zwei Ehemänner" (1976) und „Bossa Nova" (2000) bis zu Politthrillern wie „Vier Tage im September" (1997), der im Wettbewerb der Berlinale lief. Sein früher Film „Tati" (1973) wurde im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Moskau gezeigt. Zu seinen weiteren Arbeiten zählen „Carried Away" und „View from the Top". Von 1996 bis 2005 war Barreto mit der Schauspielerin Amy Irving verheiratet, mit der er zwei Filme drehte und einen gemeinsamen Sohn hat.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Spielfilme von Bruno Barreto als Regisseur verzeichnet, keine Serien. Die Titel decken einen Zeitraum von 1976 bis 2013 ab, also 37 Jahre. Der älteste Film entstand 21 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 58 Jahre danach. Die Genres reichen von Thriller, Drama und Historie über Krimi und Komödie bis zu Fantasy und Liebesfilm, was auf ein breites thematisches Spektrum hindeutet, das sich nicht auf ein einzelnes Genre festlegt. Zu den Titeln zählen „Vier Tage im September", „Last Stop 174 - Endstation Hoffnung", „Dona Flor und ihre zwei Ehemänner", „Die Poetin" und „Flight Girls".
Einordnung
Die Bewertungen der fünf Titel liegen zwischen 5,6 und 7,5 von 10, im Schnitt bei 6,7. Am besten bewertet ist mit 7,5 der älteste erfasste Film, „Dona Flor und ihre zwei Ehemänner" aus dem Jahr 1976, während der niedrigste Wert mit 5,6 einem der späteren Titel zukommt. Die fünf Filme spiegeln damit einen Ausschnitt seines Schaffens über fast vier Jahrzehnte, mit insgesamt solider bis guter Bewertung.