Die Ohrfeige (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude Pinoteau |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-10-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (107 Stimmen) |
Worum es geht
Jean ist Anfang fünfzig, Lehrer von Beruf, von seiner Frau getrennt und lebt allein mit seiner achtzehnjährigen Tochter Isabelle. Sie ist ein Mensch, der sich mit allem anlegt: mit der Schule, mit Jungen, mit den Eltern, mit dem Geld. Ihre Stimme ist lauter als die ihres Vaters, ihre Auseinandersetzungen kennen kein Nachgeben. Eines Tages reagiert Jean mit einer Ohrfeige, die Isabelle nicht vergisst. Dieser eine Moment setzt eine Familienkomödie mit mehreren Wendungen in Gang, die zeigt, wie ein einzelner Schlag Beziehungen innerhalb einer Familie durcheinanderwirbeln kann.
Entstehungsgeschichte
„Die Ohrfeige“ entstand 1974 unter der Regie von Claude Pinoteau. In den Hauptrollen sind Lino Ventura als Jean und Isabelle Adjani als seine Tochter zu sehen, an ihrer Seite Annie Girardot und Nicole Courcel. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Komödie und Liebesfilm deutet darauf hin, dass der Konflikt zwischen Vater und Tochter nicht als reines Familiendrama erzählt wird, sondern mit einem Blick für die komischen Seiten häuslicher Zerwürfnisse. Dass eine einzelne Ohrfeige als Ausgangspunkt für eine ganze Kette von Verwicklungen dient, zeigt eine Erzählstruktur, die auf einem knappen, konkreten Auslöser aufbaut und daraus ein Geflecht aus familiären Reaktionen entwickelt. Die Besetzung mit vier profilierten Namen legt nahe, dass nicht nur die Beziehung zwischen Vater und Tochter im Zentrum steht, sondern auch weitere Figuren aus dem familiären Umfeld eigene Perspektiven auf das Geschehen einbringen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von etwas über hundert Rückmeldungen zählt „Die Ohrfeige“ nicht zu den Titeln mit breiter öffentlicher Resonanz, sondern eher zu jenen, die im Schatten größerer Produktionen ihrer Zeit stehen. Seit der Entstehung 1974 sind mehr als 50 Jahre vergangen, was den Film klar in eine andere Ära des französischen Kinos einordnet, in der familiäre Konflikte häufig mit einer Mischung aus Ernst und Situationskomik verhandelt wurden. Innerhalb dieses Genrefelds steht er als Beispiel dafür, wie ein einzelner dramatischer Moment als Motor für eine ganze Tragikomödie dienen kann.
Bilder







Besetzung & Stab
- Lino Ventura als Jean Douléan
- Annie Girardot als Hélène Douléan
- Isabelle Adjani als Isabelle Douléan
- Nicole Courcel als Madeleine
- Francis Perrin als Marc Morillon
- Jacques Spiesser als Rémy Abeillé
- Michel Aumont als Charvin
- Robert Hardy als Robert Dickinson
- Nathalie Baye als Christine Abeillé
- Xavier Gélin als Xavier
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Verfügbarkeit
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