Die neunte Kompanie (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fjodor Bondartschuk |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 139 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 9.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 24.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (321 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Afghanistan im Jahr 1989: Seit zehn Jahren tobt der Krieg zwischen den Russen und den Mudschaheddin. Der Rückzug lässt sich nicht mehr aufhalten, und er muss abgesichert werden. Dafür wird die neunte Kompanie auf eine Anhöhe geschickt, die für den Abzug entscheidend ist.
Die Einheit besteht größtenteils aus jungen, ganz frischen Rekruten, die sich freiwillig gemeldet haben. Auf dem Hügel sehen sich die unerfahrenen Soldaten bald einer Armee von Mudschaheddin gegenüber, die ihnen zahlenmäßig weit überlegen und hoch motiviert ist. Ein gnadenloser Kampf beginnt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Fjodor Bondartschuk, der Film erschien 2005. Zur Besetzung gehören Alexej Tschadow, Артур Смольянинов, Константин Крюков und Иван Кокорин.
Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben, was bei einem Kriegsfilm über einen gnadenlosen Kampf zu erwarten ist.
Hinter den Kulissen
Kriegsfilm, Drama und Historie kommen hier zusammen. Der Stoff erzählt nach einer wahren Begebenheit und verankert das Geschehen in einem konkreten historischen Moment, dem Ende eines langen Krieges. Das Drama ergibt sich aus der Lage der jungen Rekruten, die unerfahren in eine aussichtslose Situation geraten.
Die Anlage folgt dem Muster des Kriegsfilms, der eine kleine Gruppe von Soldaten in den Mittelpunkt stellt. Die Handlung konzentriert sich auf einen einzigen Ort, eine Anhöhe, und auf eine einzige Aufgabe: den Rückzug zu sichern.
Besonders bitter wirkt der Zeitpunkt. Die Soldaten kämpfen nicht mehr für einen Sieg, sondern nur noch dafür, einen unausweichlichen Abzug zu ermöglichen. Die Jugend und Unerfahrenheit der Freiwilligen verstärken diese Tragik, denn sie stehen einem Gegner gegenüber, der ihnen an Zahl und Entschlossenheit überlegen ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 wird der Film überwiegend positiv bewertet. Die Stimmen liegen bei einigen hundert, sodass sich daraus eine klare Tendenz, aber noch kein breites Urteil ablesen lässt.
Einundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für die Kriegsdramen, die den Afghanistankrieg aus der Sicht junger Soldaten erzählen. Wer sich für Kriegsfilme mit historischem Hintergrund und ernstem Blick auf die Folgen für die Beteiligten interessiert, findet hier einen eindringlichen Stoff.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aleksey Chadov als Vorobey
- Artur Smolyaninov als Lyutyy
- Konstantin Kryukov als Dzhokonda
- Ivan Kokorin als Chugun
- Artyom Mikhalkov als Stas
- Soslan Fidarov als Pinochet
- Mikhail Porechenkov als Dygalo
- Dmitriy Mukhamadeev als Afanasiy
- Fyodor Bondarchuk als Khokhol
- Amadu Mamadakov als Kurbashi
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Verfügbarkeit
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