Die letzte Nacht der Titanic (1958)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roy Ward Baker |
|---|---|
| Genre | Drama, Action, Historie |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1958-07-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.680.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (302 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 10. April 1912 verlässt die Titanic den Hafen von Southampton. Der neue britische Transatlantikdampfer, ein luxuriöses Schiff von 269 Metern Länge, bricht zu seiner Jungfernfahrt nach New York auf und hat mehr als zweitausend Passagiere an Bord.
Vier Tage später, am 14. April gegen 23:40 Uhr, zieht das Schiff durch den Atlantik. In allen Klassen wird ausgelassen gefeiert, als der Ausguck einen Eisberg direkt voraus meldet. Der Kurs wird sofort geändert, doch die gewaltige Eismasse reißt den Rumpf auf einer Länge von 100 Metern auf. Das Urteil der Ingenieure fällt rasch und unmissverständlich aus: Die Titanic wird in kürzester Zeit sinken.
Die Besatzung lässt die Rettungsboote zu Wasser, obwohl ihr bewusst ist, dass nicht alle darin Platz finden werden. In der Ferne verfolgt die Mannschaft der Californian das Geschehen, ohne den Ernst der Lage zu begreifen.
Entstehungsgeschichte
Roy Ward Baker hat den Untergang 1958 als Spielfilm in Szene gesetzt, der auf wahren Begebenheiten beruht. Zur Besetzung gehören Kenneth More, Ronald Allen, Robert Ayres und Honor Blackman. Das Drama mit historischem Hintergrund ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Bei einem realen Unglück steht der Ausgang fest, bevor die erste Szene beginnt. Was trägt, ist daher nicht die Frage, ob das Schiff sinkt, sondern wie die Menschen an Bord die wenigen Stunden erleben. Die präzisen Zeitpunkte legen eine Erzählung nahe, die sich eng an den Ablauf der Katastrophe hält.
Bemerkenswert ist die Anlage über mehrere Ebenen. Die Feier in allen sozialen Klassen, das nüchterne Urteil der Ingenieure, die Besatzung vor der Frage, wer einen Platz im Rettungsboot erhält, und die Californian als ferner Beobachter, der das Geschehen sieht, aber nicht versteht: Daraus entsteht das Bild einer Gesellschaft im Ausnahmezustand. Die Verbindung von Drama und Historie verortet den Stoff klar zwischen menschlichem Schicksal und geschichtlicher Rekonstruktion.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,6 von 10 Punkten urteilt das Publikum deutlich positiv. Die Basis ist mit einigen hundert Stimmen schmal, die Richtung aber klar.
Zwischen dem Erscheinen und heute liegen 68 Jahre. Dass der Film nach so langer Zeit überwiegend gut bewertet wird, zeigt, wie tragfähig die nüchterne Rekonstruktion eines realen Unglücks sein kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kenneth More als Second Officer Charles Herbert Lightoller
- Ronald Allen als Mr. Clarke
- Robert Ayres als Maj. Arthur Peuchen
- Honor Blackman als Mrs. Liz Lucas
- Anthony Bushell als Capt. Arthur Rostron
- John Cairney als Mr. Murphy
- Jill Dixon als Mrs. Clarke
- Jane Downs als Mrs. Sylvia Lightoller
- James Dyrenforth als Col. Archibald Gracie
- Michael Goodliffe als Thomas Andrews
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Verfügbarkeit
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