Dr. Jekyll & Schwester Hyde (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roy Ward Baker |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-11-07 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (112 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im nebligen London widmet sich Dr. Jekyll einem obsessiven Forschungsprojekt: An kürzlich verstorbenen Frauen sucht er nach einem Mittel gegen den Tod, nach einem Elixier ewigen Lebens. Der Durchbruch verändert nicht nur seine Formel, sondern ihn selbst - er verwandelt sich in die schöne, aber zutiefst gestörte Schwester Hyde. Diese zieht durch die dunklen Gassen von Whitechapel und sucht sich junge, arglose Frauen als Opfer, um die blutige Forschung am Leben zu halten. Mit jeder weiteren Verwandlung gewinnt Hyde an Macht über die gemeinsame Existenz, während der schwache, zunehmend hilflose Jekyll an Boden verliert. Wie dieser Kampf zwischen den beiden Persönlichkeiten endet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1971 unter der Regie von Roy Ward Baker. Die Hauptrollen übernehmen Ralph Bates und Martine Beswick, an ihrer Seite stehen Gerald Sim und Lewis Fiander. Genretechnisch ist das Werk dem Horrorfilm zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte spielt mit einer Geschlechterumkehrung, die dem bekannten Doppelgänger-Motiv eine zusätzliche Ebene verleiht: Aus dem männlichen Wissenschaftler wird eine weibliche Bedrohung, aus dem Streben nach Unsterblichkeit ein Kreislauf aus Mord und Vertuschung. Die Ansiedlung in Whitechapel und die Wahl junger Frauen als Opfer rücken den Stoff in die Nähe klassischer Verbrechensmilieus des viktorianischen London. Dass Hyde im Lauf der Handlung die dominante Persönlichkeit wird, während Jekyll zusehends an Kontrolle verliert, macht die Geschichte zu einer Studie über den Verlust der Selbstbeherrschung, verpackt in Horror-Konventionen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Seit seinem Erscheinen sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühzeit der modernen Horrorfilm-Rezeption einordnet. Innerhalb des Genres steht er für eine Spielart, die literarische Vorlagenmotive - hier die Doppelgängerfigur - mit drastischeren, körperlich-transformativen Schauwerten verbindet, wie sie für britische Horrorproduktionen jener Zeit charakteristisch waren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ralph Bates als Dr. Jekyll
- Martine Beswick als Sister Hyde
- Gerald Sim als Professor Robertson
- Lewis Fiander als Howard
- Susan Brodrick als Susan
- Dorothy Alison als Mrs. Spencer
- Ivor Dean als Burke
- Philip Madoc als Byker
- Irene Bradshaw als Yvonne
- Neil Wilson als Older Policeman
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Verfügbarkeit
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