Die Hand an der Wiege (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Curtis Hanson |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-01-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 11.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 88.036.683 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.054 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die schwangere Claire zeigt ihren Frauenarzt an, der sie bei einer Untersuchung unsittlich berührt hat. Aus Angst vor der Schande nimmt er sich das Leben. Seine ebenfalls schwangere Witwe Peyton erleidet daraufhin eine Fehlgeburt.
Schwer traumatisiert schwört Peyton Rache. Sie nimmt eine Stelle als Kindermädchen an, und zwar bei Claires Familie. Von dort aus geht sie Schritt für Schritt vor, mit Tricks, Intrigen, Drohungen und schließlich mit Mord, um Claire zuerst das Baby und dann auch ihren Mann Michael zu entfremden. Als Michael sich auf die Seite seiner Frau stellt, wird aus dem verdeckten Vorgehen ein offener, mörderischer Zweikampf.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Curtis Hanson, das Erscheinungsjahr ist 1992. Annabella Sciorra und Rebecca De Mornay stehen im Zentrum der Besetzung, dazu kommen Matt McCoy und Ernie Hudson. Die Freigabe erfolgte ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller sind hier so verschränkt, dass sich kaum sagen lässt, wo das eine aufhört. Das Drama liefert die Vorgeschichte, ohne die Peytons Handeln unverständlich bliebe, der Thriller die Mechanik der Bedrohung. Bemerkenswert ist, dass die Erzählung ihre Gegenspielerin nicht als bloße Bedrohung einführt, sondern als Frau, die selbst etwas verloren hat. Das macht die Konstruktion unbequemer als eine einfache Verfolgungsgeschichte.
Der Schauplatz verstärkt das. Die Gefahr kommt nicht von außen, sondern wird eingeladen und mit Schlüssel und Vertrauen ausgestattet. Ein Kindermädchen hat Zugang zu allem, was eine Familie ausmacht, und genau darin liegt die Anlage: Die Bedrohung wächst nicht durch Einbruch, sondern durch Nähe.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen ergeben einen ordentlichen Wert bei überschaubarer Beteiligung. 34 Jahre nach dem Erscheinungsjahr lässt sich die Bauart gut ablesen: ein Thriller, der sein Personal auf wenige Figuren beschränkt und den häuslichen Raum zum Schauplatz macht. Der Stoff berührt Missbrauch, Verlust eines Kindes und Selbsttötung; die Erzählung nutzt diese Ereignisse als Antrieb und lässt daraus eine Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen entstehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Annabella Sciorra als Claire Bartel
- Rebecca De Mornay als Mrs. Mott / Peyton Flanders
- Matt McCoy als Michael Bartel
- Ernie Hudson als Solomon
- Madeline Zima als Emma Bartel
- Julianne Moore als Marlene Craven
- John de Lancie als Dr. Victor Mott
- Kevin Skousen als Marty Craven
- Mitchell Laurance als Lawyer
- Jane Jones als Woman in Park
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Verfügbarkeit
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