Die Grönholm Methode (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marcelo Piñeyro |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-22 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (247 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sieben Bewerber treffen sich in einem Madrider Hochhaus, um sich einem Auswahlverfahren für eine Führungsposition in einem multinationalen Unternehmen zu stellen. Unter ihnen sind sehr unterschiedliche Charaktere: eine, die als Gewinnertyp auftritt, eine aggressive Frau, eine unsichere Bewerberin, eine Kritikerin und eine Unentschlossene. Was als gewöhnliches Bewerbungsgespräch beginnt, verwandelt sich in einen Test der Nerven. Im Lauf des Verfahrens wächst das Misstrauen untereinander, Angst und Zweifel greifen um sich, bis die Gruppe von Paranoia erfasst wird. Die Bewerber vermuten Kameras in den Wänden und fragen sich, ob sich unter ihnen ein Psychologe verbirgt, der sie längst beobachtet und bewertet. In dieser abgeschlossenen, beengten Umgebung zeigt sich zunehmend, wie weit die Kandidaten bereit sind zu gehen.
Entstehungsgeschichte
„Die Grönholm Methode“ entstand 2005 unter der Regie von Marcelo Piñeyro. Der Film ist als Drama mit Thriller-Elementen angelegt. Zur Besetzung gehören Eduardo Noriega, Najwa Nimri, Eduard Fernández und Pablo Echarri.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller passt zu einer Geschichte, die weniger von äußerer Handlung als von psychologischem Druck lebt. Die Beschränkung auf einen einzigen Schauplatz und eine feste Gruppe von Bewerbern erzeugt eine Enge, in der jede Bewegung und jede Aussage Bedeutung gewinnt. Die im Inhalt beschriebenen Charaktertypen – die Gewinnerin, die Aggressive, die Unsichere, die Kritikerin, die Unentschlossene – deuten auf eine bewusst konstruierte Versuchsanordnung hin, in der Persönlichkeiten aufeinanderprallen und sich gegenseitig unter Druck setzen. Die Ungewissheit über Beobachtung und verdeckte Bewertung treibt die Handlung an und macht Misstrauen zum eigentlichen Motor der Geschichte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der psychologische Kammerspiele im Thriller-Bereich ihren festen Platz hatten. Die geringe Stimmenzahl deutet darauf hin, dass der Titel eher ein Nischenpublikum erreicht hat als ein breites internationales.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eduardo Noriega als Carlos
- Najwa Nimri als Nieves
- Eduard Fernández als Fernando
- Pablo Echarri als Ricardo
- Ernesto Alterio als Enrique
- Natalia Verbeke als Montse
- Adriana Ozores als Ana
- Carmelo Gómez als Julio
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Verfügbarkeit
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