Die Frau in Schwarz (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Herbert Wise |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, TV-Film |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-12-24 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (147 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine alte, zurückgezogen lebende Frau stirbt, und die Kanzlei eines jungen Anwalts wird beauftragt, ihren Nachlass zu ordnen. Bei der Beerdigung fällt ihm eine Frau in Schwarz auf, deren Blick ihn seltsam berührt – und die ihn von da an nicht mehr loslässt. Um ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen, macht er sich an die Untersuchung des abgelegenen Landsitzes der Verstorbenen. Dort häufen sich unheimliche Zeichen: von der Küste dringen Laute herüber, die nach einer ertrinkenden Frau und einem Kind klingen, im Haus gibt es eine Tür, die sich nicht öffnen lässt, und ein Pochen, für das es keine Erklärung zu geben scheint. Wie sich diese Fäden zusammenfügen, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der britische Fernsehfilm entstand 1989 unter der Regie von Herbert Wise. In den Hauptrollen sind Adrian Rawlins, Bernard Hepton, David Daker und Pauline Moran zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Mystery, angesiedelt als Fernsehproduktion, setzt auf Andeutung statt auf offene Schauwerte: ein isolierter Landsitz, Geräusche ohne sichtbare Quelle, eine verschlossene Tür als stummes Rätsel. Die Anlage der Geschichte folgt dem klassischen Muster der Gespenstererzählung, in der ein Außenstehender – hier der junge Anwalt – nach und nach in ein verborgenes Unglück der Vergangenheit hineingezogen wird. Dass die Auflösung an Wasser, ein Kind und eine tote Frau geknüpft ist, deutet auf ein Trauma an, dessen Ausmaß erst durch die Recherche des Protagonisten sichtbar wird. Die kleine, überschaubare Besetzung passt zur kammerspielartigen Zuspitzung auf wenige Schauplätze.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht auffälligen Mittelfeld seines Genres. Seit der Erstausstrahlung 1989 sind inzwischen weit mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühen Vertreter des britischen Gruselfernsehens erscheinen lässt, dessen Wirkung stärker auf Atmosphäre und Andeutung als auf explizite Schockmomente setzt. Innerhalb der Mystery-Horror-Landschaft steht er damit für einen zurückhaltenden, literarisch grundierten Ansatz des Spukgeschichten-Erzählens.
Bilder








Besetzung & Stab
- Adrian Rawlins als Arthur Kidd
- Bernard Hepton als Sam Toovey
- David Daker als Josiah Freston
- Pauline Moran als Woman in Black
- David Ryall als Sweetman
- Clare Holman als Stella Kidd
- John Cater als Arnold Pepperell
- John Franklyn-Robbins als Reverend Greet
- Fiona Walker als Mrs. Toovey
- William Simons als John Keckwick
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Verfügbarkeit
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