Die Farben der Nacht (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sergio Martino |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-02-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 294 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (154 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine junge Frau steht unter dem Schock eines schweren Unfalls, bei dem sie ihr ungeborenes Kind verloren hat. Seither wird sie von grausigen Alpträumen verfolgt, die ihr keine Ruhe lassen. Ihre Schwester drängt sie, professionelle Hilfe bei einem Psychiater zu suchen, doch die Behandlung bringt keine Linderung. Auf der Suche nach dem Ursprung ihrer Visionen gerät die Frau schließlich in den Bann einer okkulten Gruppe. Kaum hat sie sich auf deren Kreise eingelassen, häufen sich merkwürdige Todesfälle in ihrem Umfeld, die alle auf die mysteriöse Sekte zurückzuführen scheinen. Die Grenze zwischen quälendem Traum und tatsächlicher Bedrohung verschwimmt zusehends.
Entstehungsgeschichte
„Die Farben der Nacht“ entstand 1972 unter der Regie von Sergio Martino. In den Hauptrollen sind George Hilton, Edwige Fenech, Ivan Rassimov und Julián Ugarte zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Mystery und Thriller deutet auf eine Erzählweise hin, die sich nicht auf reine Schockmomente verlässt, sondern psychologische Verunsicherung mit übernatürlichen Andeutungen verknüpft. Dass die Handlung von einem traumatischen Verlust ausgeht und sich über Alpträume, therapeutische Versuche und eine okkulte Gemeinschaft entwickelt, zeigt eine Struktur, die bewusst mit der Frage spielt, was reale Bedrohung und was innere Vorstellung ist. Die Besetzung mit wiederkehrenden Gesichtern des italienischen Genrekinos jener Zeit lässt auf eine Produktion schließen, die sich stilistisch in dieses Umfeld einordnet, ohne dass sich daraus weitere Rückschlüsse ziehen lassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 1972 sind mittlerweile über fünfzig Jahre vergangen, was den Film klar in die Frühphase des italienischen Horror-Thrillers jener Dekade einordnet. Innerhalb dieses Genrefelds, das häufig mit Trauma, Wahn und okkulten Motiven arbeitet, fügt sich „Die Farben der Nacht“ thematisch stimmig ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- George Hilton als Richard Steele
- Edwige Fenech als Jane Harrison
- Ivan Rassimov als Mark Cogan
- Julián Ugarte als J.P. McBain
- George Rigaud als Dr. Burton
- Maria Cumani Quasimodo als Elderly Neighbor
- Nieves Navarro als Barbara Harrison
- Marina Malfatti als Mary Weil
- Luciano Pigozzi als Francis Clay
- Dominique Boschero als Woman Killed in Dream
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Verfügbarkeit
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