Der Killer von Wien (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sergio Martino |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-01-15 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (176 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Julie Wardh versucht, einer selbstzerstörerischen Vergangenheit zu entkommen. Nach dem Ende einer quälenden Beziehung zu dem manipulativen Jean sucht sie an der Seite ihres Ehemanns Neil ein ruhiges Leben. Doch Neil lässt sie emotional allein, und Jean taucht wieder auf, erpresst sie und treibt sie mit seinem Terror an den Rand des Wahnsinns. In dieser Lage lässt sich Julie auf die Annäherungen des jungen George ein, in der Hoffnung, bei ihm Halt zu finden. Als Jean sich schließlich Zugang zu ihrer Wohnung verschafft, sie bewusstlos in der Küche einschließt und einen Selbstmord vortäuscht, überschlagen sich die Ereignisse. Julie überlebt, doch Arzt und Polizei entscheiden sich, ihren Tod öffentlich glaubhaft zu machen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1971 unter der Regie von Sergio Martino. Zu sehen sind Edwige Fenech, George Hilton, Ivan Rassimov und Conchita Airoldi in den zentralen Rollen. Es handelt sich um einen italienischen Beitrag, der Horror-, Mystery- und Krimielemente miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Mystery und Kriminalgeschichte verweist auf eine Erzählweise, die psychologische Bedrängnis mit Elementen der Verunsicherung und einem kriminalistischen Rahmen verknüpft. Die Geschichte um eine Frau zwischen einem kontrollierenden Ehemann, einem bedrohlichen Ex-Liebhaber und einem neuen, unsicheren Verehrer legt eine Erzählstruktur an, in der Misstrauen und Täuschung durchgehend im Vordergrund stehen. Dass Ärzte und Polizei am Ende bewusst eine falsche Version der Wahrheit verbreiten, deutet auf ein Spiel mit Wahrnehmung und Inszenierung hin, das für die Genremischung typisch ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Rezeptionsgrundlage ablesen ließe. Seit der Entstehung 1971 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Titel deutlich in die Frühphase des italienischen Genrekinos jener Dekade einordnet. Innerhalb der Verbindung von Horror, Mystery und Krimi steht er für eine Erzähltradition, die auf psychologische Spannung und Verunsicherung setzt statt auf offene Schreckmomente.
Bilder








Besetzung & Stab
- Edwige Fenech als Julie Wardh
- George Hilton als George Corro
- Ivan Rassimov als Jean
- Conchita Airoldi als Carol Brandt
- Manuel Gil als Dr. Arbe
- Carlo Alighiero als Commissioner
- Alberto de Mendoza als Neil Wardh
- Bruno Corazzari als The Killer
- Luis de Tejada als Inspector
- Marella Corbi als Victim Who Escapes from the Killer
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Verfügbarkeit
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