Die Farbe aus dem All (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Stanley |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.023.510 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (1.777 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Familie zieht auf einen Bauernhof. Dort schlägt ein leuchtender Meteorit ein.
Was er mitbringt, lässt sich nicht benennen — der Film spricht von einem Phänomen. Es verseucht das Grundwasser und verändert alles, was davon trinkt: die Tiere, die Pflanzen, die Familie. Der Hydrologe Ward Phillips versucht, den Vorgang zu dokumentieren, während die Gardners ihm nach und nach erliegen.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist H. P. Lovecrafts Kurzgeschichte „The Colour Out of Space".
Richard Stanley führte Regie und schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Scarlett Amaris. Es war sein erster Spielfilm, seit er 1996 von „The Island of Dr. Moreau" entlassen worden war.
Nicolas Cage spielt den Vater Nathan Gardner, Joely Richardson die Mutter Theresa, Madeleine Arthur die Tochter Lavinia, Brendan Meyer den Sohn Benny und Julian Hilliard den jüngsten Sohn Jack. Elliot Knight spielt den Hydrologen Ward Phillips, Tommy Chong den Ezra und Q'orianka Kilcher die Bürgermeisterin Tooma.
Produziert wurde der Film von SpectreVision, Elijah Wood war Co-Produzent. Stanley kündigte das Projekt 2013 an, 2015 folgte eine Ankündigung mit geplantem Produktionsstart 2016; Nicolas Cage wurde im Dezember 2018 bestätigt, gedreht wurde im Februar 2019 im Naturpark Sintra-Cascais in Portugal.
Die Kamera führte Steve Annis, den Schnitt besorgte Brett W. Bachman, die Musik stammt von Colin Stetson. Das Budget lag zwischen 6 und 12 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Vorlage stellt jede Verfilmung vor dasselbe Problem: Der Titel benennt eine Farbe, die es nicht gibt. Was zu sehen sein müsste, ist definitionsgemäß nicht darstellbar — und genau daran entscheidet sich, ob der Film funktioniert.
Für Richard Stanley war das ein Wiedereinstieg nach 23 Jahren. Seine Entlassung von „The Island of Dr. Moreau" 1996 hatte seine Laufbahn als Spielfilmregisseur unterbrochen; dieser Film war die Rückkehr.
Die Produktionsgeschichte selbst zog sich über sechs Jahre. Zwischen der ersten Ankündigung 2013 und dem Dreh im Februar 2019 lag mehrfach Stillstand; der Dreh selbst fand dann nicht in den USA statt, sondern in einem portugiesischen Naturpark.
Einordnung & Wirkung
Premiere war am 7. September 2019 beim Toronto Film Festival. Der US-Start folgte am 24. Januar 2020 in 81 Kinos; in den ersten vier Tagen kamen 358.154 Dollar zusammen. Insgesamt spielte der Film rund eine Million Dollar ein.
Die Kritik fiel deutlich positiv aus. Rotten Tomatoes weist 86 Prozent aus (210 Rezensionen), Metacritic 70 von 100. Gelobt wurden der visuell ansprechende lovecraftsche Horror und Nicolas Cages unbeschwertes Spiel; kritisiert wurden Länge und Tonlage.
Ausgezeichnet wurde der Film beim Toronto Film Festival mit dem Creative Coalition Spotlight Award für Cage, beim Fantastic Fest als bester Horrorfilm und beim H. P. Lovecraft Film Festival als bester Spielfilm sowie mit dem Publikumspreis. Der Abstand zwischen dieser Aufnahme und dem Einspielergebnis erklärt sich aus dem Start in nur 81 Kinos.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nicolas Cage als Nathan Gardner
- Joely Richardson als Theresa Gardner
- Madeleine Arthur als Lavinia Gardner
- Elliot Knight als Ward Phillips
- Tommy Chong als Ezra
- Brendan Meyer als Benny Gardner
- Julian Hilliard als Jack Gardner
- Josh C. Waller als Sheriff Pierce
- Q'orianka Kilcher als Mayor Tooma
- Melissa Nearman als Reporter
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Verfügbarkeit
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