Der Würgeengel (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luis Buñuel |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-05-16 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (766 Stimmen) |
Worum es geht
Der Abend im Hause der Nobiles beginnt so, wie solche Abende beginnen. Die Hausangestellten bereiten alles für die vornehme Gesellschaft vor, die im herrschaftlichen Ambiente der Villa zu speisen gedenkt. Merkwürdig ist nur, dass sämtliche Bediensteten außer dem Butler ihre Arbeitsstätte noch vor Beginn des Festes verlassen, gegen jede Gewohnheit. Der Abend nimmt trotzdem seinen Lauf, bis die ersten Gäste tief in der Nacht müde nach Hause wollen. Recht entschließen kann sich dazu niemand, und so bettet man sich auf den zahlreichen Sitzgelegenheiten zur Ruhe. Am Morgen stellt sich heraus, dass es nicht nur kein Frühstück gibt: Die Gesellschaft ist auch nicht in der Lage, den Salon zu verlassen. Woran das liegt, bleibt zunächst offen.
Entstehungsgeschichte
Luis Buñuel hat den Film inszeniert, der 1962 erschien. Silvia Pinal, Jacqueline Andere, Claudio Brook und Enrique Rambal gehören zur Besetzung. Die Freigabe liegt bei 18 Jahren und damit an der oberen Grenze.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Fantasy stehen nebeneinander, und die Motive benennen das Verfahren ausdrücklich: Oberschicht, Zimmer, Schaf, Gast, Quarantäne, Surrealismus. Eine Gesellschaft, die einen Raum nicht verlassen kann, ohne dass eine Tür verschlossen wäre, ist kein Rätsel, das gelöst werden soll, sondern eine Versuchsanordnung. Der Salon wird zum abgeschlossenen Gefäß, in dem sich beobachten lässt, wie lange gute Manieren halten, wenn Essen und Ausweg fehlen. Dass ein Schaf unter den Stichworten auftaucht, deutet an, wie weit die Erzählung ihre eigene Logik treibt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,9 von 10 gehört die Bewertung zu den hohen Werten, wobei die Stimmenzahl im dreistelligen Bereich bleibt und eher ein interessiertes als ein breites Publikum abbildet. 64 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für jene Richtung des Kinos, die eine einzige unerklärte Regel setzt und alles Weitere daraus folgen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Silvia Pinal als Leticia 'La Valkiria'
- Jacqueline Andere als Alicia Roc
- Claudio Brook als Butler Julio
- Enrique Rambal als Edmundo Nóbile
- José Baviera als Leandro Gómez
- Augusto Benedico als Dr. Carlos Conde
- Luis Beristáin als Cristián Ugalde
- Antonio Bravo als Sergio Russell
- César del Campo als Col. Álvaro
- Bertha Moss als Leonora
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Verfügbarkeit
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