Belle de jour - Schöne des Tages (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luis Buñuel |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-05-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.042 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Séverine Sérizy führt eine glückliche Ehe — nur im Bett ist sie mit ihrem Mann Pierre nicht zufrieden. Befriedigung findet sie allein in ihren Tagträumen, in denen Fesselspiele und andere sadomasochistische Praktiken vorkommen. Als auch das nicht mehr genügt, beginnt sie, nachmittags als Prostituierte zu arbeiten. Im Etablissement von Madame Anaïs kann sie ihren Vorlieben nachgehen, ohne dass ihr Mann davon erfährt. Es geht gut, bis Henri Husson, ein Freund ihres Mannes, sie dort entdeckt. Von da an weiß Séverine nicht mehr, wie sie unbeschadet aus der Sache herauskommen soll. Hinzu kommt Marcel, ein Kunde, der so vernarrt in sie ist, dass er alles tut, um sie dauerhaft für sich zu gewinnen.
Entstehungsgeschichte
Die Regie lag bei Luis Buñuel, der Film stammt aus dem Jahr 1967. Catherine Deneuve, Jean Sorel, Michel Piccoli und Geneviève Page sind in den zentralen Rollen zu sehen. Freigegeben ist er ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm umreißen den Stoff nur ungefähr, denn die Anlage ist doppelt: Ein Teil der Erzählung spielt in Tagträumen, ein anderer in einer bürgerlichen Alltagswelt, und die Grenze zwischen beiden wird nicht ausgeschildert. Daraus entsteht eine Erzählform, in der das Publikum nicht sicher unterscheiden kann, was geschieht und was vorgestellt wird. Der Doppelname der Hauptfigur — Ehefrau am Abend, Angestellte am Nachmittag — beschreibt diese Spaltung bereits als Tagesablauf. Erzählt wird nüchtern, ohne die Vorgänge zu kommentieren. Die Bedrohung kommt dabei nicht von außen, sondern aus dem eigenen Umfeld: Es ist ein Freund des Mannes, der die beiden Welten unfreiwillig verbindet.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 bei Stimmen im vierstelligen Bereich ist ein hoher Wert auf begrenzter Basis. 59 Jahre nach dem Erscheinen ist der zeitliche Abstand größer als bei den meisten Titeln, mit denen er im Regal steht; entsprechend wird er heute weniger als Gegenwartsstoff gelesen denn als Beispiel für eine Erzählweise, die Wirklichkeit und Vorstellung ineinanderblendet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Catherine Deneuve als Séverine Serizy
- Jean Sorel als Pierre Serizy
- Michel Piccoli als Henri Husson
- Geneviève Page als Madame Anais
- Pierre Clémenti als Marcel
- Françoise Fabian als Charlotte
- Macha Méril als Renée
- Muni als Pallas
- Maria Latour als Mathilde
- Claude Cerval als The Driver (uncredited)
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Verfügbarkeit
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