Der Tiger und der Schnee (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roberto Benigni |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-10-14 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 24.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (506 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Attilio de Giovanni unterrichtet in Italien Poesie. Er hat eine romantische Seele, und Frauen mögen ihn. Er selbst aber liebt nur Vittoria, und diese Liebe wird nicht erwidert. Nacht für Nacht träumt er davon, sie zu heiraten, in Boxershorts und T-Shirt, während Tom Waits dazu singt. Vittoria reist mit ihrem Freund Fuad, einem Dichter, in den Irak. Dort bricht der zweite Golfkrieg aus, und Vittoria wird verletzt. Attilio muss zu ihr gelangen und ihr, während um ihn herum der Krieg tobt, die medizinische Versorgung verschaffen, die sie braucht. Ob die Liebe in diesem Krieg alles überwindet, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Roberto Benigni führte Regie und steht zugleich vor der Kamera. Jean Reno, Nicoletta Braschi und Emilia Fox vervollständigen die Besetzung des Films, der 2005 erschien. Die Personalunion von Regie und Darsteller ist der Anlage des Films anzumerken: Er ist um eine einzelne Figur gebaut, deren Blick auf die Welt alles andere bestimmt.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Liebesfilm: Diese drei Genres stehen für eine Geschichte, die ihren Ton mehrfach wechselt. Der komische Teil liegt in der Figur des Dichters, der in Unterwäsche vom Heiraten träumt; das Drama beginnt mit dem Krieg; der Liebesfilm verbindet beides zur Frage, wie weit ein Mann für eine Frau geht, die ihn nicht liebt. Der Titel „Der Tiger und der Schnee“ bleibt unerklärt und behält seinen Bildcharakter. Dass die Handlung eine Liebesgeschichte in ein Kriegsgebiet verlegt, ist die zentrale Setzung: Die Komödie muss sich vor einem Hintergrund behaupten, der ihr eigentlich entgegensteht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,7 von 10 zeigt ein geteiltes, aber überwiegend positives Echo; die Stimmenzahl liegt im mittleren dreistelligen Bereich. Einundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für die Verbindung von Liebeskomödie und Kriegsdrama, bei der die Hauptfigur dem Ernst der Lage mit Poesie begegnet. Innerhalb des Genres Liebesfilm ist er insofern ungewöhnlich, als die Zuneigung einseitig bleibt und die Handlung dennoch von ihr getragen wird.
Bilder



Besetzung & Stab
- Roberto Benigni als Attilio de Giovanni
- Jean Reno als Fuad
- Nicoletta Braschi als Vittoria
- Emilia Fox als Nancy Browning
- Giuseppe Battiston als Ermanno
- Tom Waits als Self / Sè stesso
- Andrea Renzi als Dottor Guazzelli
- Lucia Poli als Signora Serao
- Gianfranco Varetto als Avvocato Scuotilancia
- Anna Pirri als Rosa
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Verfügbarkeit
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