Das Monster (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roberto Benigni |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-10-22 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (669 Stimmen) |
Worum es geht
Der Kleinganove Loris schlägt sich mit kleinen Tricks durchs Leben, meist erfolgreich. Dann verkettet sich eine Reihe unglücklicher Umstände mit einer Menge Missverständnisse, und plötzlich gilt er als der gefährliche Sexualverbrecher, der die Stadt seit Monaten in Angst versetzt. Der Polizeichef und sein psychologischer Berater wollen dem Verdächtigen eine Falle stellen: Die Polizistin Jessica soll sich ihm nähern und ihn dazu bringen, sich zu verraten, damit die Polizei ihn auf frischer Tat ertappen kann. Ein riskantes Vorgehen — wäre der Verdächtige jemand anderes als Loris.
Entstehungsgeschichte
Roberto Benigni führte 1994 Regie und übernahm zugleich die Hauptrolle des Loris. Michel Blanc, Nicoletta Braschi und Dominique Lavanant gehören ebenfalls zur Besetzung. Dass Regie und Hauptrolle in einer Hand liegen, ist bei einer Komödie dieser Bauart naheliegend: Das Timing der Missverständnisse hängt unmittelbar am Spiel der zentralen Figur.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und das ist bemerkenswert, weil der Ausgangspunkt schwer wiegt: eine Serie von Übergriffen, eine verängstigte Stadt, eine laufende Ermittlung. Der Film löst diese Spannung nicht dadurch, dass er das Thema verharmlost, sondern indem er die Perspektive verschiebt — erzählt wird von einem Mann, der nichts von dem getan hat, was man ihm zuschreibt, und der es nicht bemerkt. Aus dieser Wissensdifferenz zwischen Figur und Publikum entsteht der Humor. Die Verwechslungslogik verlangt eine straffe Führung, weil jedes Missverständnis das nächste vorbereiten muss.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,0 von 10 fällt freundlich aus, beruht aber auf einer schmalen Stimmenbasis. Zweiunddreißig Jahre nach dem Erscheinen ist vor allem der Umgang mit dem Stoff bemerkenswert: Eine Komödie, deren Motor ein Verdacht auf schwere Straftaten ist, verlangt eine Balance, die heute anders gelesen wird als zur Entstehungszeit. Im Genre steht der Film auf der Seite der Verwechslungskomödie, in der eine einzige falsche Annahme genügt, um alles Weitere in Gang zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Roberto Benigni als Loris
- Michel Blanc als Paride Taccone, le psychiatre
- Nicoletta Braschi als Jessica Rossetti
- Dominique Lavanant als Jolanda Taccone
- Jean-Claude Brialy als Roccarotta
- Laurent Spielvogel als commissario Frustalupi
- Ivano Marescotti als Pascucci
- Franco Mescolini als il professore di cinese
- Massimo Girotti als il condomino distinto
- Luciana Pieri Palombi als Claudia
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Verfügbarkeit
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