Der Teufelskreis (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Basil Dearden |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-08-01 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (164 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Melville Farr ist ein angesehener Anwalt mit einer geordneten Ehe, als ein junger Mann, der mit ihm eine Verbindung hatte, sich das Leben nimmt. Der Tod steht im Zusammenhang mit einem Erpresser, der im Besitz kompromittierender Fotos ist – Aufnahmen, die auch Farr selbst gefährden. Statt sich zurückzuziehen, beginnt Farr nachzuforschen und stößt auf weitere Männer, die vom selben Erpresser bedroht werden. Ein Polizeiinspektor, der die geltenden Gesetze gegen Homosexualität selbst als Werkzeug für Erpressung betrachtet, unterstützt ihn dabei, dem Täter entgegenzutreten. Farr riskiert damit seine berufliche Stellung und seine Ehe, um der Sache auf den Grund zu gehen. Wie die Konfrontation ausgeht und was das für sein privates Leben bedeutet, bleibt hier unerzählt.
Entstehungsgeschichte
„Der Teufelskreis“ entstand 1961 unter der Regie von Basil Dearden. In den Hauptrollen sind Dirk Bogarde, Sylvia Syms, Dennis Price und Anthony Nicholls zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben und ordnet sich als Drama mit Krimi- und Thriller-Elementen ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Kriminalfilm und Thriller ergibt sich unmittelbar aus dem Stoff: Erpressung und Selbstmord liefern die kriminalistische und thrillerhafte Spannung, während die persönliche Situation des Protagonisten das dramatische Zentrum bildet. Dass die Handlung eine Erpressungskette über mehrere Opfer hinweg verfolgt, statt sich auf einen einzelnen Fall zu beschränken, verleiht der Geschichte einen fast systematischen Charakter – es geht nicht um einen Einzelfall, sondern um ein Muster, das durch die damalige Rechtslage überhaupt erst möglich wird. Die Figur des Inspektors, der die Gesetzeslage selbst infrage stellt, verankert diese gesellschaftliche Dimension direkt in der Ermittlungshandlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer eher schmalen Stimmenzahl zählt der Film zu den solide bewerteten, aber nicht breit bekannten Werken seines Genres. Seit seiner Entstehung 1961 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, ein Zeitraum, der den historischen Abstand zur damaligen Rechtslage, auf die der Film Bezug nimmt, deutlich macht. Innerhalb der Schnittmenge aus Drama, Krimi und Thriller nimmt er durch seine Themenwahl eine Sonderstellung ein, die ihn von rein plotgetriebenen Genrevertretern unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dirk Bogarde als Melville Farr
- Sylvia Syms als Laura Farr
- Dennis Price als Calloway
- Anthony Nicholls als Lord Charles Fullbrook
- Peter Copley als Paul Mandrake
- Norman Bird als Harold Doe
- Peter McEnery als Jack Barrett
- Donald Churchill als Eddy Stone
- Derren Nesbitt als Sandy
- John Barrie als Inspector Harris
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Verfügbarkeit
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