Der Schakal (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fred Zinnemann |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller |
| Laufzeit | 145 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-05-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 16.056.255 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (711 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1963 beauftragen drei Anführer der OAS einen Berufskiller mit einem Attentat auf General de Gaulle. Der Mann hat keine bekannte Identität und kein Gesicht, sein Deckname lautet Schakal, und seine Dienste kosten eine halbe Million Dollar. Um das Geld zusammenzubringen, verübt die OAS eine Reihe von Überfällen, was wiederum die französische Polizei aufmerksam werden lässt. Während der Schakal seinen Anschlag methodisch und bis ins kleinste Detail vorbereitet, versucht die Polizei, ihm zuvorzukommen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1973, die Regie lag bei Fred Zinnemann. In der Besetzung stehen Edward Fox, Terence Alexander, Michel Auclair und Alan Badel. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren. Es handelt sich um eine Romanverfilmung.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Action und Thriller, doch mehr über die Anlage sagen die Motive: Frankreich und Paris als Schauplatz, Attentat und Attentäter als Gegenstand, dazu der Verräter. Erzählt wird also nicht die Jagd auf einen Unbekannten, dessen Ziel offen ist, sondern ein Vorgang, dessen Absicht von Anfang an feststeht. Die Spannung entsteht aus der Parallelführung: Auf der einen Seite die Vorbereitung, Schritt für Schritt, auf der anderen die Behörde, die aufholen muss. Dass der Killer ohne Identität und ohne Gesicht bleibt, ist dabei kein Kunstgriff, sondern seine Arbeitsgrundlage, denn er ist nur so lange brauchbar, wie niemand ihn beschreiben kann. Das Motiv des Verräters deutet an, dass die Polizei ihr Problem nicht nur draußen hat. Eine Erzählung dieser Bauart lebt von Verfahren, Logistik und Zeitdruck statt von Ueberraschungen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,5 von 10 gehört zu den höheren Werten, wobei die Zahl der Stimmen im dreistelligen Bereich bleibt und die Grundlage damit schmal ist. 53 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Ausprägung des politischen Thrillers, die auf nüchterne Genauigkeit setzt und ihre Wirkung aus der Vorbereitung einer Tat bezieht, nicht aus ihrem Vollzug.
Bilder








Besetzung & Stab
- Edward Fox als The Jackal
- Terence Alexander als Lloyd
- Michel Auclair als Colonel Rolland
- Alan Badel als the Minister
- Tony Britton als Inspector Thomas
- Denis Carey als Casson
- Cyril Cusack als Gunsmith
- Maurice Denham als General Colbert
- Michael Lonsdale als Deputy Commissioner Claude Lebel
- Vernon Dobtcheff als Interrogator
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Verfügbarkeit
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