Der Puppenspieler (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Georges Lautner |
|---|---|
| Genre | Komödie, Action |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-03-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (178 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kaum aus dem Gefängnis entlassen, will Alexandre Dupré vor allem eines: Ruhe. Doch auf einer Reise nach Venedig bittet ihn ein Fremder, einen Koffer über den Zoll zu bringen. Kurz darauf wird dieser Mann ermordet, und Dupré findet sich im Besitz einer Aktentasche wieder, deren Inhalt weit mehr wert ist, als es den Anschein hat: die Formel für einen revolutionären Treibstoff. Ohne zu verstehen, worum es eigentlich geht, wird er fortan von mehreren Gruppierungen gejagt, die alle denselben Koffer wollen. Dupré, der mit der ganzen Angelegenheit nichts zu tun haben wollte, muss sich durch eine Verfolgungsjagd schlagen, deren Hintergründe ihm selbst lange verschlossen bleiben.
Entstehungsgeschichte
„Der Puppenspieler“ entstand 1980 unter der Regie von Georges Lautner. In den Hauptrollen sind Jean-Paul Belmondo, Mirella D'Angelo, Michel Galabru und Carla Romanelli zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Action prägt die Anlage der Geschichte von Anfang an: Ein Mann, der mit einer Sache konfrontiert wird, deren Bedeutung er nicht kennt, liefert die Grundlage für Verwechslungen, Fluchten und komische Situationen gleichermaßen. Dass Dupré unwissend zum Objekt der Begierde mehrerer Interessengruppen wird, erlaubt es der Handlung, zwischen Verfolgungsszenen und komödiantischen Momenten zu wechseln, ohne dass die eine Ebene die andere ausschließt. Die Ausgangslage – ein Mann kurz nach der Haft, der eigentlich nur unauffällig bleiben wollte – setzt zudem einen Kontrast zwischen dem Wunsch nach Rückzug und der Unausweichlichkeit, in etwas Größeres hineingezogen zu werden. Das ist eine klassische Versatzstelle für Abenteuerkomödien, die auf einer zentralen Figur aufbauen, die den Überblick verliert, während das Publikum sie durch immer neue Gefahren begleitet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film heute nur bedingt in eine breitere Rezeption einordnen. Seit seiner Entstehung sind über vier Jahrzehnte vergangen, was ihn in die frühen Jahre einer Ära von Action-Komödien mit europäischer Starbesetzung stellt. Innerhalb dieses Genres reiht er sich als Werk ein, das auf die Präsenz seines Hauptdarstellers und auf ein bewegtes Handlungsgerüst setzt, ohne dass die vorliegenden Zahlen eine besondere Auffälligkeit gegenüber vergleichbaren Titeln der Zeit belegen würden.
Bilder






Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als Alexandre Dupré / Vicomte de Valombreuse
- Mirella D'Angelo als Sophie Chaperon / Pamela
- Michel Galabru als Achille Sureau, un ancien complice d'Alexandre
- Carla Romanelli als Gina, ancienne amante et complice d'Alexandre
- Paolo Bonacelli als Kamal
- Georges Géret als Joseph, dit « commandant Donnadieu », un agent de la DGSE
- Von Gretchen Shepard als Caroline
- Pierre Vernier als Helmut von Ofenburg, pigeon de service
- Michel Beaune als Louis Fréchet
- Tony Kendall als Fredo
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