Mordrezepte der Barbouzes (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Georges Lautner |
|---|---|
| Genre | Komödie, Action, Thriller |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-12-10 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (166 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Rüstungshersteller stirbt, und mit seinem Tod wird die Witwe zum Zentrum eines internationalen Wettlaufs. In ihrem Besitz befinden sich Militärpatente, die im Kalten Krieg von enormem Wert sind: Wer sie erhält, kann die eigene Machtposition auf Kosten der Konkurrenz ausbauen. Also schicken mehrere Staaten ihre Agenten los. Unter ihnen der Franzose Francis Lagneau, der sich mit dem Russen Boris Vassiliev, dem Portugiesen Eusebio Cafarelli und einem Schweizer Spion herumschlagen muss. Jeder verfolgt sein eigenes Interesse, jeder misstraut jedem, und die Patente werden zum Spielball eines Geflechts aus Täuschung und Gegentäuschung.
Entstehungsgeschichte
Georges Lautner inszenierte den Film 1964. In den Hauptrollen sind Lino Ventura, Francis Blanche, Bernard Blier und Mireille Darc zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Action und Thriller verweist auf eine Erzählweise, die die Konventionen des Spionagefilms der Zeit aufgreift und ins Komische verschiebt. Statt ernster Weltrettung steht ein Gerangel um Patente im Zentrum, an dem gleich mehrere Nationen mit ihren jeweiligen Vertretern beteiligt sind – eine Konstellation, die sich für Situationskomik und Verwechslungen anbietet. Die internationale Besetzung der Figuren, vom Russen über den Portugiesen bis zum Schweizer, deutet darauf hin, dass der Film die politische Blockbildung der Zeit als Vorlage für ein Karussell nationaler Klischees und Rivalitäten nutzt, statt sie ernsthaft zu verhandeln.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, wobei die Bewertungsbasis mit einem dreistelligen Bereich an Stimmen schmal bleibt und die Einschätzung damit nur begrenzt belastbar ist. Seit der Entstehung 1964 sind über sechzig Jahre vergangen, was den Film deutlich in die frühe Phase der Spionagekomödien einordnet, die auf die Spannungen des Kalten Krieges reagierten. Innerhalb dieses Genres steht er für einen Ansatz, der internationale Politik nicht als Bedrohung, sondern als komisches Material behandelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lino Ventura als Francis Lagneau
- Francis Blanche als Boris Vassiliev
- Bernard Blier als Eusebio Cafarelli
- Mireille Darc als Amaranthe
- Jess Hahn als Commodore O'Brien
- André Weber als Rudolphe Rossini
- Louis Arbessier als Swiss colonel
- Jacques Balutin als Customs officer
- Françoise Giret als Mrs. Pauline
- Violette Marceau als Lucienne, aka Rosalinde
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Verfügbarkeit
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